«gesundheit heute»

 

Neue Gentherapie gegen Erblinden

Ein Team um Prof. Hendrik Scholl und Prof. Christian Prünte hat an unserer Augenklinik im März 2022 zum ersten Mal in der Schweiz ein gentherapeutisches Medikament eingesetzt, das Menschen mit einer erblichen Netzhautkrankheit vor Erblindung schützen kann. Das USB ist in der Schweiz das exklusive Zentrum für die neu zugelassene Gentherapie. Bei der Erkrankung handelt es sich um eine Form der Retinitis pigmentosa. Sie wird verursacht durch Mutationen im Erbmaterial, das für die richtige Zusammensetzung bestimmter Sehzellen im Auge notwendig ist. Die Erkrankten können bereits im frühen Erwachsenenalter erblinden. Etwa einer von 3000 Menschen in der Schweiz leidet an Retinitis pigmentosa. Das Medikament wird mikrochirurgisch unter die Netzhaut appliziert, was neben den notwendigen Instrumenten auch beträchtliches Wissen und Können erfordert.

Haben Sie Fragen zur Behandlung oder andere Fragen zu Augenkrankheiten? Gere beraten wir Sie an der Augenklinik des Universitätsspitals Basel.

 

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Universitätsspital Basel
Augenklinik
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4031 Basel
Tel. +41 61 265 86 86
(Mo-Fr 08.00–12.00 und 13.30–16.30 Uhr)
augenklinik@anti-clutterusb.ch

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