Kardiotechnik

Integraler Bestandteil der innovativen Herzchirurgie sind moderne Perfusionstechniken. Neben der herkömmlichen Herz-Lungen-Maschine für „herzeröffnende Eingriffe“ (i.e.S. Klappenoperationen) kommt in Basel für isolierte Bypassoperationen eine minimalisierte extrakorporale Zirkulation („MECC“) zum Einsatz, die durch Reduktion an Reservoir- und sonstiger Fremdoberflächen zu einer deutlich reduzierten Belastung des Patientenkreislaufes führt.

Zur Standardausrüstung der Kardiotechnik gehört auch die intraaortale Ballonpulsation („IABP“) zur perioperativen Optimierung der Koronardurchblutung entsprechend gefährdeter Patienten. Für temporäre Kreislaufunterstützung oder Lungenersatz stehen verschiedene Systeme der Extrakorporalen Membranoxygenation („ECMO“) zur Verfügung. Bei den beiden letztgenannten Systemen (ECMO und IABP) hat die Minimierung der Technik Einzug gehalten sodass bei Bedarf Notfallpatienten aus dem In- und Ausland mit notwendiger Kreislaufunterstützung mittels Helikopter oder Flugzeug nach Basel repatriiert werden können.

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