Schädelbasis- und Orbitalchirurgie

Die knöcherne Schädelbasis stellt die Grenze zwischen Gesichtsschädel und Hirnschädel dar. Verletzung oder Tumorerkrankungen in diesem Bereich sind eine Herausforderung für die Chirurgen, da besonders enge Lagebeziehungen hoch verletzlicher anatomischer Strukturen (Nerven, Blutgefässe etc.) bestehen, deren Funktionsausfall eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität der Patienten bedeuten würden oder mit dem Leben nicht vereinbar wären. Aus diesem Grund erfolgt die Behandlung betroffener Patienten durch ein Team aus hoch qualifizierten Spezialisten verschiedener Fachgebiete (Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde etc.).

Zur Diagnostik stehen am Universitätsspital die modernsten bildgebenden Verfahren zur Verfügung. In der Operationsvorbereitung werden neue Planungsverfahren zur dreidimensionalen Darstellung der individuellen Patientenanatomie verwendet. Die Übertragung der OP-Planungen in das Operationsumfeld wird mit Systemen zur intraoperativen Navigation sichergestellt. Auch während des Eingriffs profitieren die Patienten von der hervorragenden Ausstattung der Klinik: neue Verfahren zur Bearbeitung von Hartgeweben erlauben besonders schonende Operationstechniken.

Betroffene Patienten können über das Kliniksekretariat einen Termin in den Sprechstunden der Oberärzte vereinbaren oder direkt eine Zuweisung durch den Hausarzt veranlassen Tel. +41 61 265 70 70, Fax. +41 61 265 70 71. Die Vorstellung im interdisziplinären Behandlungsteam wird von Ihrem betreuenden Oberarzt organisiert.

 

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