Arteriosklerose

Arterien (Schlagadern) transportieren das Blut vom Herzen zu den Organen, Muskeln und Haut. Eine Einengung oder ein Verschluss einer Schlagader kann zu einer Durchblutungsstörung führen.
Wenn die Durchblutungsstörung ausgeprägt ist und wenn der Körper keine Umgehungswege ausbilden kann, um das erkrankte Stück Schlagader in seiner Funktion zu ersetzen, werden Organe, Muskeln und die Haut schlecht mit Sauerstoff und anderen Nährstoffen versorgt.

Meistens entstehen solche Schlagaderveränderungen durch die Arteriosklerose. Die Arteriosklerose ist eine Verkalkung der Gefässe.
Meistens ist nicht nur ein Gefässabschnitt betroffen, sondern viele Körperregionen.
Zum Beispiel haben zwischen 14 % und 32 % aller Patienten mit Durchblutungsstörungen am Herzen, abhängig vom Schweregrad der Herzerkrankung, auch Durchblutungsstörungen der Beine.

Der Schweregrad muss aber nicht überall gleich sein: Milde Formen der Arteriosklerose beispielsweise an den Schlagadern, die das Gehirn versorgen, können mit schweren Formen der Arteriosklerose an den Beinen einhergehen und umgekehrt. Die Beschwerden können daher auch ganz unterschiedlich sein. Manchmal macht auch eine schwere Arteriosklerose keine Beschwerden.
Daher ist es wichtig, das bei festgestellter Arteriosklerose alle Gefässgebiete untersucht werden.

Neben einer Veranlagung zur Arteriosklerose, die wir nicht ändern können, gibt es aber eine ganze Reihe von Faktoren, die wir beeinflussen können. Wenn diese Faktoren bei Ihnen zutreffen, sind das für Sie Risikofaktoren.
Lernen Sie die wichtigsten Risikofaktoren kennen.

Zusätzliche Verbesserung können Sie erreichen, wenn Sie sich so oft wie möglich bewegen. Insbesondere für die Schaufensterkrankheit ist das Gehtraining sehr wichtig. Aber auch für das Herz ist Bewegung günstig.
Durch regelmässige Bewegung können Sie Ihren Blutdruck, Ihren Blutzucker und Ihr Körpergewicht verbessern. Vielleicht gelingt Ihnen das sogar so gut, dass Sie weniger Medikamente benötigen.