Prognose

Patienten nach stattgehabter Thrombose und nach Beendigung der Antikoagulation haben ein weiterhin erhöhtes Thromboserisiko. Daher sollte in Risikosituationen wie Bettlägerigkeit und Langstreckenreisen grosszügig niedermolekulares Heparin in prophylaktischer Dosierung verordnet werden.

Mobilisation

Die Mobilisierung von Patienten mit Thrombosen ist in den letzten Jahren zur Standardtherapie geworden. Unter adäquater Kompression, Antikoagulation und Mobilisation bilden sich Schwellung und Schmerzen rascher zurück als unter Bettruhe. Das Risiko eines Thrombuswachstums wird ebenfalls vermindert. Ein erhöhtes Lungenembolierisiko besteht bei flottierenden Thromben im Becken-Beinbereich nicht.

Ambulante Behandlung

Die Behandlung einer Thrombose oder einer klinisch blanden Lungenembolie kann ambulant erfolgen, wenn die korrekte Durchführung der Antikoagulation gesichert ist, die Kompressionstherapie zuverlässig durchgeführt wird und keine weiteren sozialen oder medizinischen Gründe für eine stationäre Aufnahme sprechen.

Bei ausgeprägten Beinschwellungen kann es sinnvoll sein, einen Venenspezialverband anzulegen. Hierfür bitten wir ggf. um gesonderte Zuweisung.

Zuweisung

Wenn Sie Patienten mit Thromboseverdacht zuweisen wollen, bitten wir Sie um Kontaktaufnahme mit dem Dienstarzt der Angiologie.

Tel. +41 61 265 25 25