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Highlights 2003

CD4-T-Lymphozyten nach langjähriger HIV-Therapie - ein fast uneingeschränkter Erfolg

In dieser zusammen mit der Schweiz. HIV-Kohorten Studie durchgeführten Analyse an 2'235 HIV-infizierten Patienten (Kaufmann et al., Arch. Int. Med.) konnten wir zeigen, dass unabhängig von der Anfangszellzahl der CD4-T-Lymphozyten ein hoch signifikanter Anstieg während den vier nachfolgenden Jahren zu verzeichnen war. Der Anstieg der CD4 korrelierte mit Therapiefaktoren wie dem Ausmass der Reduktion der Viruslast, dem Alter (je älter desto weniger Anstieg) sowie weiteren individuellen Faktoren. Insgesamt blieben 16% der Patienten mit ihren CD4-T-Lymphozyten unter dem Schwellenwert von 200 CD4-Zellzahl/µl und waren somit prinzipiell in der Risikogruppe für opportunistische Infektionen.

CD4 t-Lymphocyte Recovery in Individuals With Advanced HIV-1 Infection Receiving Potent Antiretroviral Therapy for 4 Years

 

Vereinfachung der HIV-Therapie möglich

Zusammen mit dem Institut für Klinische Epidemiologie zeigten wir in einer Metaanalyse (Bucher et al., Aids), dass eine Vereinfachung der Therapie vor allem auf eine Nukleosid Reverse Transkriptase Inhibitor Therapie plus Efavirenz oder Nevirapin möglich ist. In einer weiteren Studie, welche zusammen mit dem Institut für Klinische Epidemiologie und der Schweiz. HIV-Kohorten Studie durchgeführt wurde, konnte gezeigt werden, dass eine stabile Partnerschaft die Progression zu Aids und die Mortalität reduzierte (Young et al., BMJ).

Meta-analysis of randomized controlled trials of simplified versus continued protease inhibitor-based antiretroviral therapy in HIV-1-infected patients

Stable partnership and progression to AIDS or death in HIV infected patients receiving highly active antiretroviral therapy: Swiss HIV cohort study