Masern

Richtlinien zur Bekämpfung von Masern und Masernausbrüchen

Bei Masern handelt es sich um eine virale Infektionskrankheit, die durch das Masern-Virus ausgelöst werden. Zu einer Übertragung des hoch ansteckenden Masern-Virus kommt es durch Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen. Eine Masernerkrankung kann in jedem Alter auftreten und teils schwere Komplikationen verursachen. Auf der Website des Bundesamts für Gesundheit finden Sie weitere Informationen und Statistiken sowie die Richtlinien zur Bekämpfung von Masern und Masernausbrüchen (PDF).

 
MERS-CoV

Middle East Respiratory Syndrom – Coronavirus (MERS-CoV)

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Kolleginnen und Kollegen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) möchte Sie über einige neue Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Middle East Respiratory Syndrome-Coronavirus (MERS-CoV) informieren.

Am 27. Juni 2013 hat die WHO neue Empfehlungen zur Überwachung des MERS-CoV veröffentlicht (http://www.who.int/csr/disease/coronavirus_infections/en/index.html). Zudem liegen aus Saudi-Arabien, Frankreich und England zunehmende Belege für eine nosokomiale Übertragung des MERS-CoV zwischen dem Ausgangsfall und dem Pflegepersonal, anderen Patienten oder Besuchern vor.

Deshalb hat das BAG die Dokumente «Verdachts- und Meldekriterien, Vorgehen für die erregerspezifische Diagnostik» und «Protokoll einer telefonischen Erstmeldung» sowie das Formular der Ergänzungsmeldung für das Middle East Respiratory Syndrome-Coronavirus (MERS-CoV) aktualisiert.
 
Die Änderungen betreffen hauptsächlich:
1.    Die Verlängerung des Zeitraums, der vor Symptombeginn zu berücksichtigen ist (14 Tage anstelle von 10 Tagen).
2.    Die höhere Verlässlichkeit von Probeentnahmen in den unteren Atemwegen im Vergleich zu Entnahmen in den oberen Atemwegen für Laboranalysen.
3.    Bis genauere Erkenntnisse zu den Übertragungswegen des MERS-CoV vorliegen, sollten die notwendigen spitalhygienischen Vorsichtsmassnahmen getroffen werden, um nicht nur eine Übertragung durch Tröpfchen, sondern auch durch direkte und indirekte Kontakte und Aerosole zu verhindern.

Das BAG erinnert daran, dass alle aktualisierten Formulare (telefonische Erstmeldung und Ergänzungsmeldung) auf der Website des BAG in deutscher, französischer und italienischer Sprache abgerufen werden können (http://www.bag.admin.ch/k_m_meldesystem/00733/00814/index.html?lang=de). Alle MERS-CoV-Verdachtsfälle sind dem BAG innerhalb von zwei Stunden telefonisch sowie mit dem Formular für die Erstmeldung mittels fax zu melden. Bisher hat das NAVI die Proben von neun MERS-CoV-Verdachtsfällen analysiert, aber nur ein Fall wurde dem BAG nach dem offiziellen Meldeverfahren gemeldet. Das BAG ersucht Sie, diese aktualisierten Informationen an die betroffenen Ärztinnen und Ärzte weiterzuleiten.

Da die Situation im Zusammenhang mit dem MERS-CoV vor allem in Saudi-Arabien in verschiedener Hinsicht weiterhin unklar ist, hat die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Notfallausschuss einberufen, der in den Internationalen Gesundheitsvorschriften vorgesehen ist und sich aus 15 internationalen Sachverständigen zusammensetzt. Am 9. Juli 2013 fand eine Telefonkonferenz statt und eine weitere ist für den 17. Juli 2013 geplant. Falls im Anschluss an diese Besprechungen neue Empfehlungen verabschiedet werden, wird Sie das BAG auf dem Laufenden halten.

Wir danken Ihnen schon im Voraus für Ihre Mitarbeit und stehen Ihnen bei Fragen oder für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

 

Daniel Koch, Dr. med. MPH
Leiter Abteilung
Eidgenössisches Departement des Innern EDI
Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Übertragbare Krankheiten
Schwarztorstrasse 96, CH-3003 Bern
Tel. +41 31 322 71 12
Fax +41 31 323 87 95
daniel.koch@anti-clutterbag.admin.ch
www.bag.admin.ch

Meldeformular_BAG_MERS-CoV D
Meldeformular_BAG_MERS-CoV F
Meldeformular_BAG_MERS-CoV I

 

Resistenz gegen Antibiotika

«Club» SF1 vom 27.03.2012 hier
Multiresistente Keime – nützen Antibiotika bald nicht mehr?
weitere Informationen

Rundschau vom 21.03.2012 hier
Ohne Rücksicht auf Folgen

Kassensturz vom 20.03.2012 hier
Gefährliche Keime auf Schweizer Poulet

Rundschau vom 07.03.2012 hier
Resistenz gegen Antibiotika

 

Prof. Dr. med. et MS Andreas F. Widmer
Stv. Chefarzt Infektiologie & Spitalhygiene
Leiter Abt. für Spitalhygiene

 

EHEC
Enthämorragische E. Coli

Wichtige Information: Die Richtlinien

- 03.06 Kontakt-Isolation und
- 01.03 Vorsichtsmassnahmen bei Erregerausscheidung im Stuhl oder Urin sind angepasst worden.

EHEC Enterohämorrhagische E. coli (auch Verdachtsfälle) werden kontaktisoliert.
Informationsblatt