medart 2019

15. Ausgabe der medArt Basel war ein grosser Erfolg

Mit über 1'750 aktiven Teilnehmenden, und sowohl inhaltlich, als auch didaktisch wieder herausragenden Vorträgen und Kursen, war die 15. Ausgabe der medArt basel ein grosser Erfolg.
Die qualitativen und quantitativen Rückmeldungen der teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte sind exzellent. Sie dokumentieren, auf welch hohem Niveau die medArt basel als grosse Fortbildungs-veranstaltung des Universitätsspitals Basel auch dieses Jahr wieder durchgeführt werden konnte.

Das grosse Kompliment bezüglich Qualität gilt zu 100% den Referentinnen und Referenten aus den Kliniken hier am Universitätsspital. Sie haben mit grossem Aufwand und viel Liebe zum Detail das aktuelle Wissen in ihrem Fachgebiet in didaktisch herausragender Weise zusammengefasst und aufbereitet, und genau für die Umsetzung durch die zuweisenden Hausärztinnen und Hausärzte,
als auch eng vernetzte Kliniker vermittelt.

Dieses Konzert des medizinischen Wissens wurde ganz wesentlich durch Frau Dr. Ceylan Eken
und Dr. Raphael Twerenbold koordiniert und dirigiert.

Herzlichen Dank und herzliche Gratulation für die erbrachte Leistung allen Referentinnen
und Referenten für eine sensationelle Veranstaltung!

Prof. Stefan Osswald, Chefarzt Kardiologie
Prof. Roland Bingisser
, Chefarzt Notfallzentrum

Prof. Christian Müller,
Leitender Arzt, Kardiologie

Prof. Jürg Steiger
, Leiter Bereich Medizin,

Chefarzt Transplantationsimmunologie & Nephrologie

 
SIWF-zertifizierte Weiterbildungsstätte

Kardiologische Klinik als anerkannte Weiter- und Fortbildungsstätte zertifiziert

Das Schweizerische Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung SIWF hat die kardiologische Klinik des Universitätsspital Basel als anerkannte Weiterbildungsstätte zertifiziert.

Dies stellt eine sichtbare Anerkennung der an Ihrer Weiterbildungsstätte geleisteten Unterstützung für die ärztliche Weiterbildung dar.

 
SGK Symposium 10 Jahre TAVI

Das Herz Team des USB live

Implantation eines interventionellen Aortenklappenersatzes

Seit Oktober 2017 sind im neuen OP-Trakt des Universitätsspitals Basel zwei Hybridräume mit hochmodernen Angiographie-Anlagen (Siemens Artis Pheno) in Betrieb. In diesen Räumen können hochkomplexe Interventionen durch enge Zusammenarbeit von verschiedenen Fachbereichen durchgeführt werden.

Am diesjährigen Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie konnte im Symposium «10 Years of TAVI» ein «Live in the box»- Fall gezeigt werden, der auf grosses Interesse stiess: «Alternative access route – the Heart Team approach». In diesem kurzen Film wird die Implantation eines interventionellen Aortenklappenersatzes via einen alternativen Zugangsweg (transapikale TAVI) durch ein Team aus Herzchirurgie, Kardiologie und Anästhesie gezeigt und die verschiedenen Möglichkeiten dargestellt, die die moderne Angiographieanlage im neuen Hybridraum aufweist.

» zum Film

 
Direkte Mitralklappenanuloplastie mit Cardioband®

Neue interventionelle Therapie am Universitätsspital Basel

Seit Ende letzten Jahres wird am Universitätsspital Basel eine neuartige interventionelle Therapie der Mitralklappe durchgeführt, die direkte Mitralklappenanuloplastie mit Cardioband® (Edwards Lifesciences). Diese Behandlung ist speziell für Patienten mit einer schweren symptomatischen Mitralinsuffizienz geschaffen worden, welche ein hohes Risiko für eine konventionelle Herzoperation aufweisen. Dabei wird durch die Implantation eines Ringes in die Basis der Mitralklappe das Herzgerüst stabilisiert und damit die Mitralklappenfunktion wiederhergestellt. Der Eingriff wird schonend mittels Kathetertechnik von der Leistenvene aus durchgeführt und kommt aufgrund der Steuerung mit Ultraschall gänzlich ohne Kontrastmittel aus.

Am 19. März 2018 konnte mittlerweile schon der zweite Patient am USB erfolgreich mit Cardioband® behandelt werden. Damit ist das Herzzentrum des Universitätsspitals Basel das zweite Zentrum in der Schweiz, das diese Technik auf einer regulären Basis anbietet. Der Patient hat den Eingriff, welcher von Prof. Raban Jeger und Prof. Christoph Kaiser unter Ultraschallsteuerung durch Prof. Beat Kaufmann und Dr. Frank-Peter Stephan durchgeführt wurde, gut überstanden und konnte mittlerweile in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen werden.

Die Technik ist sehr erfolgsversprechend, da die bisher schon erfolgreiche konventionelle chirurgische Implantation von Klappenringen zur Mitralklappenrekonstruktion nun durch neue interventionelle Methoden imitiert und daher ähnlich gute Ergebnisse bei deutlich geringerem periinterventionellem Risiko erreicht werden können.