Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (GUCH)

Angeborene Herzfehler gehören zu den häufigsten Geburtsdefekten. Bei rund 8 von 1000 Neugeborenen besteht ein Fehler in der embryonalen Herzentwicklung und das Kind kommt mit einem Klappenfehler, einem 'Loch im Herzen' oder Gefässmissbildungen zur Welt. Einige Herzfehler wachsen im Laufe der Zeit aus, andere hingegen benötigen mehrere Operationen und Eingriffe am Herzen im Kindes- und Jugendalter. Nur wenige schwere Herzfehler sind medizinisch/chirurgisch nicht angehbar. Die meisten Kinder mit angeborenem Herzfehler erreichen heutzutage das Erwachsenenalter.
Die wenigsten angeborenen Herzfehler sind nach einer Herz-Operationen geheilt. Narben am Herzen, Fremdmaterial und Klappenprothesen und Herz-Schrittmacher brauchen eine lebenslange Nachsorge. Teilweise sind im Erwachsenenalter wegen verengten Gefässen, undichten Klappen oder Rhythmusstörungen wiederholt Eingriffe notwendig. Eine medikamentöse Therapie kann wegen Rhythmusstörungen oder Herzschwäche notwendig werden.
In der Sprechstunde für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler am Universitätsspital Basel werden Patienten regelmässig beurteilt und beraten. Mit kardialer Bildgebung (Echokardiographie, Herz-MRI) sowie regelmässigen Leistungstests (Spiroergometrie) wird der Verlauf beurteilt. Indikationen für eine Intervention werden interdisziplinär besprochen.

Verantwortlicher Arzt

PD Dr. Daniel Tobler

Oberarzt,
Leiter angeborene Herzfehler,

GUCH-Sprechstunde

Dienstag und nach spezieller Vereinbarung

 
Klinikum 2 - 1. Stock und Medizinische Poliklinik / Kardiologie
Petersgraben 4
4031 Basel
 
Tel. +41 61 556 52 98
Fax. +41 61 265 55 75

Koordination: Frau Gabi Frey