Meine Riskofaktoren

Neben den bekannten kardiovaskulären Risikofaktoren wie Rauchen, erhöhtes Cholesterin, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und familiäre Vorbelastung zählen auch psychische Belastung (Stress) und Bewegungsmangel zu den Risikofaktoren. Diese Faktoren können positiv beeinflusst werden, wir informieren Sie gerne persönlich in unserer Präventionssprechstunde.

Bluthochdruck
Ein dauerhaft zu hoher Blutdruck (≥140/90 mmHg) bedeutet Dauerstress für die Gefässe. Wichtig ist eine exakte Diagnose und individuelle Behandlung. Hierfür können Sie in unserer Präventionsklinik oder der Blutdrucksprechstunde des Unispitals eine 24h-Blutdruckmessung durchführen und sich beraten lassen.

Blutfette: Wieviel Cholesterin ist zu viel
Für die sogenannte Dyslipidämie (ein zu hohes schlechtes LDL- gegenüber dem guten HDL-Cholesterin) gilt wie für Blutdruck und Blutzucker: wenn es nicht bemerkt wird, besteht  langfristig ein hohes Schädigungspotential für das Gefässsystem. Mittels standardisierter Laborparameter kann der aktuelle Status und eine individuelle Therapie festgelegt werden.

Diabetes mellitus
In enger Zusammenarbeit mit der Endokrinologischen Klinik des USB behandeln wir zu hohe Blutzuckerwerte. Mittels des HbA1C (Langzeitblutzuckerwert) kann eine Vorabklärung erfolgen, ab >5.7% spricht man von einer Vorstufe des Diabetes, ab >6,5% besteht ein Diabetes mellitus.

Bauchumfang
Ein zu hoher Bauchfettanteil ist Ausdruck eines ungünstig Lebenstils und ungünstig für die Gefässe, ein Bauchumfang (auf Höhe des Bauchnabels) von > 88 cm für Frauen oder 102 cm für Männer gilt deshalb als Risikofaktor.

Rauchstopp
Rauchen ist der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für Krankheit und Tod. Rauchen vermindert die Lebenserwartung um durchschnittlich 10 Jahre. Wir bieten Ihnen Hilfe in der Rauchstopp-Sprechstunde unseres kardiovaskulären Präventionszentrums oder des Universitätsspital Basels an! Melden sie sich an!

Psychische Belastungen
Dauerhafte negative emotionale Belastungen können zu einer kürzeren Lebenserwartung führen. Eine Standortbestimmung zu einer möglichen Umstellung von Lebensgewohnheiten (z.B. Coaching) kann Risikokonstellation aufdecken und ggf. reduzieren. Sprechen Sie uns an!

Bewegungsmangel
In unserem Präventivprogramm bieten wir eine Sport- und Bewegungstherapie, bevor es zu einer relevanten Gefässerkrankung (Schlaganfall, Herzinfarkt, pAVK („Schaufensterkrankheit“), etc.) kommt. Hier finden Sie unser Programm.