Inhalt - Zur Identität der Psychosomatischen Medizin - Uexküll und wie weiter?

13. Jan 2015

Zur Identität der Psychosomatischen Medizin - Uexküll und wie weiter?

Prof. Dr. Wolf Langewitz, Universitätsspital Basel, Medizin, Abteilung Psychosomatik

In Österreich haben die Fachvertreter der Psychiatrie gerade vorgeschlagen, den Begriff der «Psychosomatik» schlicht aus den offiziellen Dokumenten zu löschen, er sei antiquiert und international nicht mehr gebräuchlich. Da kommt vielleicht so ein Vortrag gerade recht, um zu überlegen, was denn das Proprium der Psychosomatik ist. Thure von Uexküll hat vorgeschlagen, an die Stelle der sonst üblichen Fachdefinitionen (Patientenalter, -geschlecht; Krankheitsbilder etc.) eine bestimmte Art des Handelns und des Denkens im Umgang mit Patienten zu setzen. Sein Modell der Psychosomatischen Medizin nutzt Begriffe der Systemtheorie und Zeichenlehre, um den Leib-Seele Dualismus zu überwinden. Ein anderes Modell lässt den Dualismus bestehen als Polarität, zwischen der sich der Psychosomatiker in seiner Tätigkeit bewegt.

Vortragspräsentation zu "Zur Identität der Psychosomatischen Medizin - Uexküll und wie weiter?"

Wolf Langewitz: Zur Identität der Psychosomatischen Medizin - Uexküll und wie weiter?

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