Behandlungen & Methoden

  

Sonografie und sonografisch gesteuerte Punktionen/Infiltrationen

Die Sonografie (Ultraschall) nimmt einen wichtigen Stellenwert in der Abklärung und Therapie rheumatologischer Erkrankungen ein. Wir bieten eine Ultraschallsprechstunde an, in welcher insbesondere Gelenke aber auch Bänder, Sehnen und Muskeln sonografisch untersucht werden, um ohne jegliche schädliche Strahlenbelastung frühzeitig entzündliche Veränderungen und Abnützungserscheinungen zu erkennen. Mittels Ultraschall lassen sich auch kleine Flüssigkeitsansammlungen leicht punktieren, um die Diagnose zu sichern und sehr genau Medikamente applizieren, was das klinische Ansprechen der Substanz verbessern kann. Der Ultraschall kommt auch bei der Therapie von Rückenschmerzen zum Einsatz (gezielte Kortisonspritzen).

 

BV-gesteuerte Infiltrationen

Bei Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen können mithilfe eines Bildwandlers unter Röntgensicht Infiltrationen (Kortisonspritzen) zur Schmerzbehandlung durchgeführt werden. Das Medikament wird je nach Ursache der Beschwerden zielgenau ins Wirbelgelenk, an die Nervenwurzel oder in den Spinalkanal appliziert, um eine optimale Schmerzkontrolle zu erreichen.

 

Osteoporoseabklärung inkl. DEXA

Der Knochenschwund ist eine häufige Erkrankung, welche gut behandelbar ist. Da oft keine Beschwerden vorliegen, ist bei entsprechender Risikokonstellation eine frühzeitige Abklärung und Erkennung wichtig, um Knochenbrüche zu vermeiden. Unser Angebot beinhaltet neben einer rheumatologischen Untersuchung eine Erhebung der Essgewohnheiten, eine Blutentnahme, eine Messung der Knochendichte (DEXA) sowie die auf den Patienten abgestimmte Therapie, zu der in gewissen Fällen auch die intravenöse oder subkutane Verabreichung von Medikamenten gehört.  Bei der Messung der Knochendichte handelt es sich um ein schmerzloses Verfahren, vergleichbar mit einem Röntgenbild.

 

Synovialisbiopsie

Bei verschiedenen Erkrankungen innerhalb und v.a. ausserhalb des rheumatologischen Formenkreises kann eine Synovialbiopsie wichtige zusätzliche Informationen bei Patienten mit Arthritis erbringen. Beispiele hierfür sind die Sarkoidose, Tuberkulose, Borreliose, Morbus Whipple, pigmentierte villonoduläre Synovitis, Hämochromatose, Amyloidose etc. oder Kristallarthropathien bei fehlendem Kristallnachweis in der Gelenkspunktion. Wir führen die Synovialbiopsien ambulant und unter Lokalanästhesie durch.

 

Kapillarmikroskopie

Durch das mikroskopische Visualisieren von kleinsten Gefässen (Kapillaren) im Bereich des Nagelfalzes können Gefässveränderungen nachgewiesen werden, die bei unterschiedlichen Autoimmunerkrankungen auftreten können. Die absolut schmerzlose Methode wird v.a. beim sogenannten Raynaud-Phänomen angewendet (Minderdurchblutung der Finger mit Weiss, Rot- oder Blauverfärbung).

 

Radiosynoviorthese

Die Radiosynoviorthese ist eine nuklearmedizinische Therapie, die bei Gelenkserkrankungen zum Einsatz kommt, wenn ein einzelnes Gelenk sich wiederholt entzündet.  Hierbei wird eine radioaktive Substanz in das betroffene Gelenk gespritzt, was zu einer anhaltenden Beruhigung der Entzündung führen kann. Dieses Verfahren wird durch die Kollegen der Nuklearmedizin durchgeführt.

 

Gutachten

Das Team der Rheumatologie am USB führt rheumatologische und bidisziplinäre Gutachten durch. Es besteht eine direkte Zusammenarbeit mit der ASIM (Academy of Swiss Insurance Medicine).