Konventionelle Röntgendiagnostik

Bei der konventionellen Röntgenuntersuchung wird eine bestimmte Körperregion mithilfe von Röntgenstrahlen sichtbar gemacht. Elektromagnetische Wellen dringen für einen kurzen Moment von wenigen Millisekunden durch das Körperinnere. Abhängig von der Dichte des bestrahlten Gewebes werden mehr oder weniger Wellen aufgehalten, was zu einer unterschiedlichen Darstellung führt. Für manche Untersuchungen werden zusätzlich Kontrastmittel eingesetzt. Die Röntgenuntersuchung wird häufig bei Verdacht auf einen Knochenbruch angewendet.

Anwendungsspektrum

  • das gesamte Spektrum der Projektionsradiografie (Thorax, Skelett, Durchleuchtung)
  • konventionelle Kontrastmitteluntersuchungen
    - des Gastrointestinaltraktes (Magen, Dünndarm, Dickdarm)
    - des Urogenitalsystems
    - Spezialuntersuchungen von Fisteln und Gängen
    - sämtliche Arthrografien (in Kombination mit MRI oder CT)
    - Hysterosalpingografien
    - Myelografien