Strahlendosis von Untersuchungen

Die meisten Röntgen- und nuklearmedizinischen Untersuchungen wie z. B. Aufnahmen der Lunge, des Schädels und der Extremitäten verursachen kleine Dosen; sie gehören zum so genannten Niedrigdosisbereich. Ebenso gelten Durchleuchtungen der peripheren Extremitäten einschliesslich des Ellbogens bzw. des oberen Sprunggelenkes nicht als dosisintensive diagnostische Anwendungen.

Dosisintensive Röntgen- und nuklearmedizinischen Untersuchungen

Andere Untersuchungen zählen zu den dosisintensiven Anwendungen, so z. B. Röntgenuntersuchungen des Achsenskeletts (Schädelknochen, Wirbelsäule, Becken), des Beckens und des Abdomens (Bauch) sowie Untersuchungen, bei denen mehrere Bildschichten angefertigt werden (konventionelle Tomografie, Computertomografie). Durchleuchtungen, durchleuchtungsgestützte Kontrastmitteluntersuchungen und Interventionen gehören ebenfalls in die Gruppe der dosisintensiven Untersuchungen. Bei dosisintensiven Röntgenuntersuchungen ist die effektive Dosis im Allgemeinen grösser als 0,5 mSv.

Ebenso beträgt bei zahlreichen nuklearmedizinischen Untersuchungen die effektive Dosis mehr als 0,5 mSv.

Bei den Angaben in der folgenden Zusammenstellung handelt es sich um typische Dosen in mSv, die als Richtwerte für die Grösse der betreffenden medizinischen Strahlenexposition zu betrachten sind. Je nach Aufnahmetechnik sowie Konstitution, Geschlecht und Alter des Patienten können grössere individuelle Unterschiede auftreten.

Strahlendosen von Untersuchungen