Verhalten bei Untersuchungen

Patienten und Patientinnen können durch ihr Verhalten mithelfen, dass eine notwendige Röntgenuntersuchung bei möglichst geringer Strahlung ein qualitativ gutes Ergebnis liefert. Es muss, wenn immer möglich, vermieden werden, dass eine Untersuchung wiederholt werden muss. Durch folgende Massnahmen können Patienten zu einer optimalen Röntgenuntersuchung beitragen:

  • Anordnungen des Personals befolgen
  • möglichst keine Bewegung während einer Röntgenaufnahme (ausser wenn angeordnet)
  • Schmuck, Haarspangen, Uhr usw. bei Untersuchungen im entsprechenden Körperbereich ablegen
  • das Personal auf Besonderheiten aufmerksam machen (z. B. Implantate)
  • frühere Röntgenaufnahmen mitbringen oder darauf aufmerksam machen
  • Röntgenpass mitnehmen (wenn vorhanden)

Festhalten von Patienten und Patientinnen

Gewisse Patienten (z. B. Kinder, gebrechliche oder ältere Patienten) müssen zur Erzielung einer qualitativ brauchbaren Röntgenaufnahme unter Umständen während der Röntgenuntersuchung unterstützt oder gehalten werden. Beruflich strahlenexponierte Personen (Fachpersonen für medizinisch-technische Radiologie, Ärzte usw.) dürfen Kinder, unruhige oder unstabil stehende Patienten nur dann halten, wenn diese während der Röntgenuntersuchung nicht fixiert werden können und keine anderen Personen zum Festhalten zur Verfügung stehen. Primär müssen dafür Angehörige oder Pflegepersonal beigezogen werden. Personen, die Patienten festhalten, müssen entsprechende Schutzmittel (Mantelschürzen) benützen.