07. Nov 2017

Validierung der Traktografie – in Nature erschienen

Unsere Forschungsgruppe um Dr. Dr. Bram Stieltjes hat Traktografie-Daten quantitativ validiert, indem sie diese über einen Wettbewerb von Wissenschaftlern überprüfen liess. Das Ergebnis wurde in Nature Communications publiziert.

 

Dr. Dr. Bram Stieltjes

Ein Forschungsteam mit Wissenschaftlern aus Heidelberg und Sherbrooke sowie Dr. Dr. Bram Stieltjes, Forschungsgruppenleiter der Radiologie und Nuklearmedizin am Universitätsspital Basel, hat 37 internationale Gruppen über einen Wettbewerb angeregt, DTI (Diffusion Tensor Imaging)-Traktografie-Daten zu validieren. Die Gruppen erstellten am Kongress der ISMRM verschiedene Modelle der Nervenbahnen des Hirns – basierend auf Diffusionsdaten. Sie simulierten den Verlauf der Nervenfaserbündel sowohl im idealisierten Experiment mit perfektem Signal als auch im Experiment mit verzerrtem Signal, das durch Artefakte erzeugt worden war.

Die dabei erzeugten, rekonstruierten Datensätze wurden vom Forschungsteam überprüft und miteinander verglichen.

Dabei hat sich gezeigt, dass die gewöhnlich zur Erzeugung von Traktogrammen verwendeten Algorithmen die grossen Nervenfaserbündel zwar darstellen können, jedoch insgesamt mehr invalide als valide Bündel enthalten.

Das Ergebnis wurde in Nature Communications publiziert.

» Zum Abstract des Artikels «The challenge of mapping the human connectome based on diffusion tractography» in Nature Communications.