Forschungsschwerpunkte zum MRI

Darstellung von Parenchymveränderungen der Leber

Zusammen mit der Forschungsgruppe von Prof. Oliver Bieri entwickeln wir derzeit ein multiparametrisches MR-Protokoll zur nichtinvasiven Detektion und Quantifizierung der wichtigsten diffusen Parenchymveränderungen der Leber. Zur Etablierung desselben berücksichtigen wir die T1-Relaxationszeitmessung als Biomarker für die Leberfibrose/-zirrhose, die Quantifizierung von Steatosis hepatis und von Eiseneinlagerungen, beurteilen entzündliche Veränderungen bei Hepatitis und evaluieren die Perfusionsbildgebung – im Modell sowie bei diffusen und fokalen Veränderungen.

Darmmotilität im MRI

Zur Optimierung der funktionellen Darmbildgebung, im Speziellen zur Analyse der Darmmotilität, prüft unser Forschungsteam eine 3D-SSFP (Steady-state free precession)-Sequenz.

Native MRA zur artefaktfreien Diagnostik

Unser Forschungsschwerpunkt zur MR-Angiografie betrifft die kontrastmittelfreie Darstellung der Gefässe, unter anderem zur Artefaktminimierung. Die kontrastmittelfreie DIEP-MRA (Deep Inferior Epigastric Artery Perforator-MRA) an Bauchwandgefässen zur präoperativen Diagnostik vor Brustrekonstruktionen scheint für die klinische Routine vielversprechend, der CT potenziell überlegen.