Forschungsschwerpunkte der kardialen und thorakalen Diagnostik

Wir betreiben sowohl Grundlagenforschung als auch klinische Forschung und arbeiten eng mit der Abteilung für Radiologische Physik, der Abteilung Forschung & Analyse Services im Ressort D&ICT sowie unseren klinischen Partnern am Universitätsspital Basel zusammen. Unser wissenschaftliches Engagement dient der Weiterentwicklung neuer Verfahren zur Akquisition und Nachverarbeitung von Bilddaten und der evidenzbasierten Einbettung moderner Methoden in diagnostische Strategien. Im Vordergrund steht das Bedürfnis des Patienten nach einer möglichst genauen, effizienten und gleichzeitig risikoarmen Diagnostik.

Aktuelle Schwerpunkte unserer Forschung sind:

  • automatisierte Erkennung und Charakterisierung von Lungenerkrankungen in der Computertomografie (CT) mit Hilfe der künstlichen Intelligenz (KI). Beispiele hierfür sind die Erkennung von Lungenarterienembolien und die Beschreibung von Lungenveränderungen im Rahmen einer Pneumonie bei COVID-19
  • automatisierte Vermessung der Herzhöhlen, der Herzkranzgefässe und der Hauptschlagader (Aorta) mit Hilfe der KI. Dazu gehören die Bestimmung von Herzfunktion und -volumina in der Magnetresonanztomografie (MRT) und das Erkennen von Verengungen der Herzkrankgefässe in der CT (in Kooperation mit der Klinik für Kardiologie am USB)
  • Erforschung von Morphologie und Funktion des linken Herz-Vorhofs (in Kooperation mit der Klinik für Kardiologie, Abteilung Elektrophysiologie)
  • Darstellung von Entzündungen der Aorta und der grossen Gefässe mit Hilfe der MRT (in Kooperation mit der Klinik für Rheumatologie)
  • schonende Untersuchung der Lunge mittels MRT unter Einbezug von morphologischer und funktioneller Information (in Kooperation mit der Abteilung für Radiologische Physik)
  • 3D-Visualisierung von CT-Daten zur Planung von thoraxchirurgischen Operationen (in Kooperation mit dem 3D Print Lab und der Klinik für Thoraxchirurgie)