News aus der Radiologie und Nuklearmedizin

 
16. April 2020

RapMed – E-Learning, das durch seine Nutzer immer besser wird

Durch die Benutzung immer besser wird die von der Radiologie des Universitätsspitals Basel entwickelte E-Learning-Plattform RapMed. Sie ermöglicht Studierenden und Assistierenden die fallbasierte Interpretation medizinischer Bilder.

 

Um Studierenden und Assistierenden praxisnahes Lernen zu ermöglichen, haben Dozierende der Radiologie des USB mit ehemaligen Studierenden der Humanmedizin der Universität Basel die elektronische Lernplattform RapMed entwickelt. Lernende begegnen in RapMed nicht nur lehrbuchartigen medizinischen Bildern, sondern auch den Fällen, die im klinischen Alltag anzutreffen sind.

Die Nutzer erarbeiten die fallbasierten Lösungen gemeinsam. Sie markieren zunächst die Pathologien. Eine Heatmap zeigt hernach die gewählten Lösungen, die entsprechend ihrer Häufigkeit am deutlichsten hervortreten. Ergänzt wird diese grafische Kennzeichnung durch eine Kommentarfunktion. Durch die Nutzung werden die Interpretationen immer genauer – die Plattform immer besser.

Die Bilder stammen zunächst von Dozierenden der Radiologie und Nuklearmedizin des USB, können – und sollen – aber um Fälle weiterer Dozierenden ergänzt werden.

Zudem ist RapMed aufgrund seiner crowd-basierten Struktur auch zur Interpretation der Bilder anderer medizinischer Fachrichtungen (z. B. Schnellschnitte der Pathologie und dermatologische Bilder) geeignet.

RapMed wurde den Studierenden der Humanmedizin vom Dekanat der medizinischen Fakultät empfohlen und ist ein Nachfolgeprojekt des mit dem Dozierendenpreis ausgezeichneten, von Dozierenden der Radiologie am USB in Zusammenarbeit mit der FHNW entwickelten E-Learning-Tools RapRad. Es ergänzt das wie ein Computerspiel aufgebaute RapRad.

» zum kurzen Einführungsvideo zu RapMed (2:15 min)

» zu RapMed

Anleitung für Dozierende (PDF)

Da RapMed mit Hilfe der Rückmeldungen von Studierenden und Dozierenden weiterentwickelt wird, sind Feedback und medizinische Bilder (DICOM) sehr erwünscht. Sie können an den Leiter des Projekts, Dr. Maurice Henkel, gerichtet werden.