Knochenmarkbiopsien

Um eine standardisierte Befundung von Knochenmarkbiopsien zu ermöglichen, bitten wir die zuweisenden klinischen Kollegen um folgende Angaben:

  • klinische (Verdachts-) Diagnose
  • Grund der Biopsieentnahme (z.B. Lymphomstaging, Abklärung einer Leukozytose, Panzytopenie etc.)
  • aktuelles Blutbild mit Differentialblutbild
  • allfällige Angaben über:

    • bekannte (hämatologische) Neoplasien, inkl. durchgeführte Chemo-/Radio-/Immuntherapien,
    • andere systemische Erkrankungen (z.B. granulomatöse Prozesse, Autoimmunerkrankungen, Speicherkrankheiten etc.),
    • aktuelle bzw. vorangegangene, insbesondere myelotoxische/myelosuppressive Therapie (z.B. Azathioprin, Arsen etc.), Exposition gegenüber hämatopoietischen Wachstumsfaktoren (Erythropoietin, G- oder GM-CSF, Interferon etc.),
    • vorangegangene autologe/syngene oder allogene Stammzelltransplantationen oder Organtransplantationen,
    • akute/chronische Viruserkrankungen (EBV, CMV, HBV, HCV, HIV, Parvo-B19 etc.) oder allfällige andere Infektionen,
    • Vorhandensein von Organomegalien,

  • allfällige weitere relevante Befunde/Angaben (z.B. Ergebnisse der Aspirationszytologie, Flow-/FACS-Analysen, Zytogenetik etc.),
  • nach Möglichkeit, Angaben über den Vitamin B12-, Folsäure- und Eisenstatus

Die Knochenmarksstanzbiopsien sind in 4%-iger gepufferter Formalinlösung einzusenden.

Wir bitten Sie, das Einsendeformular für Knochenmarkbiopsien zu benutzen.