Zytopathologie

Der Fachbereich Zytopathologie umfasst krankhafte Veränderungen von Körperzellen, die von Körperoberflächen, Flüssigkeiten und Organen gewonnen, im Labor verarbeitet und am Mikroskop beurteilt werden. Krankheiten und Veränderungen in praktisch sämtlichen Organen lassen sich damit einfach und zuverlässig diagnostizieren.

Die gynäkologische Vorsorgezytologie dient der Früherkennung von Vorläuferstadien des Zervixkarzinoms. Die flüssigkeitsbasierte Methode garantiert eine optimale Präparatequalität und je nach Bedarf eine verzögerungsfreie HPV Untersuchung. Für Kontrollempfehlungen bei auffälligen Befunden verwenden wir die Entscheidungshilfe Zytologie, welche seit dem 1. Januar 2015 gültig ist. Bei den Gebärmutterhalsabstrichen verwenden wir eine automatisierte Screeningtechnologie.

In der extragenitalen Zytologie steht die Diagnostik von Tumoren im Vordergrund, dies unter Verwendung modernste Techniken. Detaillierte Angaben finden sich unter Molekulare Pathologie und Zytologie.

Für besondere Fragestellungen werden Spezialmethoden eingesetzt:

  • Immunzytochemie: Diagnose und Klassifikation maligner Tumoren
  • Immunfluoreszenz: Erregerdiagnostik in bronchoalveolären Lavagen
  • Fluoreszenz in-situ Hybridisierung (FISH): verbesserte Tumordiagnostik und prädiktive Markeranalysen
  • Laser Mikrodissektion: Anreicherung von Tumorzellen für PCR Untersuchung und DNA Sequenzierung
  • Elektronenmikroskopie: Abklärung auf ziliäre Dykinesie

Gewisse Untersuchungen erfordern besondere Versandbedingungen:

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