Endokrine Orbitopathie

Endokrine Orbitopathie; © Universitätsspital Basel / Augenklinik

Augenbeschwerden durch eine Entzündung der Weichteile der Augenhöhle, die sogenannte Endokrine Orbitopathie,  finden sich bei etwa 50% der Patienten mit einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse (Typ Basedow oder Typ Hashimoto).

Das sehr facettenreiche Krankheitsbild bedeutet für den Betroffenen oft eine massive Einschränkung der Lebensqualität, bedingt durch mögliche Sehstörungen/Doppelbilder, schmerzhafte Entzündungen und äusserliche Veränderungen des Erscheinungsbildes („grosse Augen“).

Ausschlaggebend für eine effektive Behandlung ist die Erkennung der Erkrankung im Frühstadium, das rechtzeitige Einleiten einer eventuell erforderlichen anti-entzündlichen Therapie und die enge Zusammenarbeit mit Kollegen angrenzender Fachgebiete wie Endokrinologie, Oto-Rhino-Laryngologie (HNO) und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.

Ein fachübergreifendes Behandlungskonzept wird regelmässig in unseren interdisziplinären Sprechstunden (Joint Clinic) gemeinsam mit unseren Kollegen der Endokrinologie des Schildrüsenzentrums Basel erarbeitet und weitere Fachdisziplinen nach Bedarf involviert. Die Mitgliedschaft in der Europäischen Arbeitsgruppe für Endokrine Orbitopathie (EUGOGO) erlaubt uns Zugang zu den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und ermöglicht die Mitarbeit an multizentrischen klinischen Studien.

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