Fertilitätsreserve bei weiblichen Patienten

Durch hochwirksame Chemotherapeutika und Strahlentherapie können heute viele Krebserkrankungen geheilt werden. Jedoch können diese Therapien bei Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter ungünstige Auswirklungen auf die Funktion der Eierstöcke haben.

Um den betroffenen Patientinnen nach einer überstandenen Krebsbehandlung die Möglichkeit der Zeugung eines eigenen Kindes zu ermöglichen, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Erhaltung der Fruchtbarkeit.

Die Auswahl einer geeignete Methode steht in zeitlicher Abhängigkeit vom Beginn einer Chemo- oder Strahlentherapie. Welche Methode für Sie geeignet ist, wird in enger Absprache mit dem behandelnden Onkologen entschieden.

An erster Stelle steht stets die Heilung der Patientin. Unsere Ärztinnen und Ärzte werden Sie in dieser schwierigen Situation kompetent unterstützen.

Zeugungsreserve bei männlichen Patienten

Auch bei männlichen Patienten können Chemotherapie- oder Strahlenbehandlungen negative Auswirkungen auf die Funktion der Spermienproduktion in den Hoden haben. Um nach einer überstandenen Krebserkrankung die Möglichkeit zur Fortpflanzung zu erhalten, gehört die Anlage einer Zeugungsreserve vor einer Krebsbehandlung heute zur Standardtherapie.

Die Zeugungsreserve wird in der Regel durch Abgabe mehrerer Samenproben erstellt, die nach Aufbereitung in unserem Andrologie-Labor in kaltem, flüssigen Stickstoff gelagert werden.
In bestimmten Fällen ist auch die Gewinnung und Einfrierung von Hodengewebe möglich.

Unsere Ärztinnen und Ärzte werden Sie gemeinsam mit Ihrem behandelnden Onkologen in dieser schwierigen Situation kompetent unterstützen.

Kontakt

Tel. +41 61 265 93 37    (Erreichbarkeit: Montag–Freitag 7.30–16.30 Uhr)

Dringliche Konsilien per Mail an:
reproendo@anti-clutterusb.ch