Aktuelles

 

Digitale medArt basel.21 – Ein grosser Erfolg

Mit 1’497 teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten, sowie exzellenten Feedbacks zur Qualität der Vorträge und Diskussionen, war die digitale medArt basel.21 ein grosser Erfolg, und eine fantastische Leistungsschau des Universitätsspitals Basel. Ein ganz besonderer Dank gilt den Referentinnen und Referenten aus den verschiedenen Kliniken des USB, welche mit ihren hervorragenden praxis-relevanten Vorträgen und ihrem grossen Einsatz für unsere gemeinsame Fortbildung diesen Erfolg ermöglicht haben.

Zudem gratulieren wir den State of the Art medAwards Gewinnerinnen und Gewinnern ganz herzlich! Wir möchten uns auch an dieser Stelle bei den Referentinnen und Referenten in den Kategorien Clinical Case Seminars und Meet the Expert entschuldigen, dass wir aufgrund der technischen Probleme am Anfang der Woche und der damit nicht gegebenen Fairness, keine Rankings in diesen Disziplinen durchführen konnten.

Wir freuen uns sehr darauf, mit Ihnen zusammen, im nächstes Jahr die medArt basel.22 dann wieder physikalisch hier bei uns auf dem Campus durchführen zu können. Bitte dafür den 20.6.-24.6.22 schon mal vormerken. 

Das medArt basel OK:
Dr. Ceylan Eken, Professor Stefano Bassetti, Professor Roland Bingisser
Professor Jürg Steiger, Professor Christian Müller, Professor Stefan Osswald

 
 
Dr. Thilo Burkard

Lipide - Neue Therapien

 
 
Prof. Christian Sticherling

Ventrikuläre Extrasystolen

 
 
Prof. Michael Kühne

Herz&Hirn

 
 
Prof. Christoph Kaiser

Akutes Koronarsyndrom

 
 
SGK Symposium 10 Jahre TAVI

Das Herz Team des USB live

Implantation eines interventionellen Aortenklappenersatzes

Seit Oktober 2017 sind im neuen OP-Trakt des Universitätsspitals Basel zwei Hybridräume mit hochmodernen Angiographie-Anlagen (Siemens Artis Pheno) in Betrieb. In diesen Räumen können hochkomplexe Interventionen durch enge Zusammenarbeit von verschiedenen Fachbereichen durchgeführt werden.

Am diesjährigen Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie konnte im Symposium «10 Years of TAVI» ein «Live in the box»- Fall gezeigt werden, der auf grosses Interesse stiess: «Alternative access route – the Heart Team approach». In diesem kurzen Film wird die Implantation eines interventionellen Aortenklappenersatzes via einen alternativen Zugangsweg (transapikale TAVI) durch ein Team aus Herzchirurgie, Kardiologie und Anästhesie gezeigt und die verschiedenen Möglichkeiten dargestellt, die die moderne Angiographieanlage im neuen Hybridraum aufweist.

» zum Film

 
Direkte Mitralklappenanuloplastie mit Cardioband®

Neue interventionelle Therapie am Universitätsspital Basel

Seit Ende letzten Jahres wird am Universitätsspital Basel eine neuartige interventionelle Therapie der Mitralklappe durchgeführt, die direkte Mitralklappenanuloplastie mit Cardioband® (Edwards Lifesciences). Diese Behandlung ist speziell für Patienten mit einer schweren symptomatischen Mitralinsuffizienz geschaffen worden, welche ein hohes Risiko für eine konventionelle Herzoperation aufweisen. Dabei wird durch die Implantation eines Ringes in die Basis der Mitralklappe das Herzgerüst stabilisiert und damit die Mitralklappenfunktion wiederhergestellt. Der Eingriff wird schonend mittels Kathetertechnik von der Leistenvene aus durchgeführt und kommt aufgrund der Steuerung mit Ultraschall gänzlich ohne Kontrastmittel aus.

Am 19. März 2018 konnte mittlerweile schon der zweite Patient am USB erfolgreich mit Cardioband® behandelt werden. Damit ist das Herzzentrum des Universitätsspitals Basel das zweite Zentrum in der Schweiz, das diese Technik auf einer regulären Basis anbietet. Der Patient hat den Eingriff, welcher von Prof. Raban Jeger und Prof. Christoph Kaiser unter Ultraschallsteuerung durch Prof. Beat Kaufmann und Dr. Frank-Peter Stephan durchgeführt wurde, gut überstanden und konnte mittlerweile in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen werden.

Die Technik ist sehr erfolgsversprechend, da die bisher schon erfolgreiche konventionelle chirurgische Implantation von Klappenringen zur Mitralklappenrekonstruktion nun durch neue interventionelle Methoden imitiert und daher ähnlich gute Ergebnisse bei deutlich geringerem periinterventionellem Risiko erreicht werden können.