06. Juli 2015

Gesamtarbeitsvertrag für die drei öffentlichen Spitäler des Kantons Basel-Stadt ist unterzeichnet

Ende Juni haben die drei öffentlichen Spitäler Universitätsspital Basel, Universitäre Psychiatrische Kliniken und Felix Platter-Spital sowie die Sozialpartner den Gesamtarbeitsvertrag unterschrieben. Somit kann der Gesamtarbeitsvertrag auf den 1. Januar 2016 in Kraft treten.

 

Die drei öffentlichen Spitäler des Kantons Basel-Stadt haben mit der Verselbständigung den Auftrag erhalten, zusammen mit den Sozialpartnern einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) aus­zuhandeln. An den Verhandlungen beteiligt waren der Berufsverband der Pflege­fachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) Sektion beider Basel, der Baselstädtische Angestellten-Verband (BAV), der Verband Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte Basel (VSAO), der Verband Personal öffentlicher Dienste (VPOD) Region Ba­sel und die Gewerkschaft Syna. Nachdem alle beteiligten Parteien den GAV bis Ende Juni unterschrieben haben, kann der Vertrag per 1. Januar 2016 in Kraft treten.

Die drei Spitäler haben sich bei der Ausgestaltung des GAV -  mit Blick auf die künftige  Wettbewerbsfähigkeit – verstärkt am Gesundheitsmarkt orientiert: Ziel ist es, den Mitarbeitenden attraktive Arbeitsbedingungen sowie marktgerechte Entlöhnung zu bieten. Damit soll die Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt gesichert werden. So werden den Arbeitnehmenden im GAV beispielsweise neu fünf frei einsetzbare Freitage gewährt, welche während fünf Jahren kumuliert werden können. Ausserdem wird die Dauer des Vaterschaftsurlaubs von fünf auf zehn Tage verlängert. Für Assistenz- und Oberärztinnen und –ärzte bringt der GAV eine Verbesserung der Arbeitszeiten.

Der Unterzeichnung des GAV gingen intensive, zweijährige Verhandlungen voraus. Nachdem der GAV Anfang Mai 2015 ausgearbeitet war, begann bei den Mitgliedern der  Sozialpartner der Prozess der Meinungsbildung und der Beschlussfassung. Gleichzeitig wurden die Mitarbeitenden der beteiligten Spitäler an speziellen Informationsveranstal­tungen von der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerdelegation über die geplanten Neuerungen orientiert.