20. Oktober 2017

Letzte Woche der Ausstellung über die Basler Spitalgeschichte

Die Ausstellung «Stein auf Stein – 175 Jahre Spitalareal» geht in ihre finale Woche. Noch bis am Sonntag, 29. Oktober, ist die Ausstellung in der Eingangshalle des Klinikums 1 und im Garten des Universitätsspitals Basel zu besichtigen. Nachher wird sie wieder abgebaut und geht in den Besitz des Universitätsspitals Basel über. Zuvor finden im Rahmen der Ausstellung noch zwei interessante Veranstaltungen statt. Ausserdem wird die Ausstellung mit einer DVD gewürdigt.

 

Seit 175 Jahren ist das Areal des heutigen Universitätsspitals Basel (USB) das Herz der baselstädtischen Spitallandschaft. 1842 erfolgte der Umzug des städtischen Spitals in den Markgräflerhof an der Hebelstrasse und zwei Neubauten. Der neue Spitalstandort im Geviert Spitalstrasse, Petersgraben, Hebelstrasse, Schanzenstrasse wurde möglich, weil die ehemalige Residenz des Markgrafen von Baden damals umgebaut und erweitert wurde. In den folgenden 175 Jahren hat sich das Areal einschneidend verändert. Das USB hat dieser Entwicklung die Ausstellung «Stein auf Stein – 175 Jahre Spitalareal» gewidmet. Sie wurde am 16. August eröffnet und wird am 29. Oktober beendet.

In der letzten Woche, in der die Ausstellung zu besichtigen ist, stehen noch drei interessante Veranstaltungen an. Zum einen hält Dr. Sabine Braunschweig, Kuratorin der Ausstellung, am 25. Oktober um 18.15 Uhr im Museum Kleines Klingental einen Vortrag zum Thema «175 Jahre Spital im Areal des Markgräflerhofs». Zum anderen bestehen am 26. Oktober um 18 Uhr und am 29. Oktober um 14 Uhr die letzten Gelegenheiten, an einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung teilzunehmen. Treffpunkt ist die Eingangshalle des Klinikums 1 an der Spitalstrasse 21. Die Führung dauert rund eine Stunde. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird eine Kollekte erhoben. Für den individuellen Rundgang durch die Ausstellung gelten bis am 29. Oktober die täglichen Öffnungszeiten von 8 Uhr bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

DVD zur Ausstellung

Zum Abschluss der Ausstellung wird eine DVD erscheinen. Die Aufnahmen, die der Basler Filmemacher Franz Bannwart an öffentlichen Führungen gemacht hat, ermöglichen einen audio-visuellen Rundgang durch die Ausstellung. Neben dem historischen Abriss wird auch ein Blick in die zukünftige Gestaltung des Spitalareals geboten. Die DVD kann über das USB bezogen werden.

In der Ausstellung werden unter anderem Fotoaufnahmen gezeigt, die dokumentieren, was sich in den vergangenen 175 Jahren auf dem Spitalareal verändert hat – baulich und architektonisch, aber auch im medizinisch-pflegerischen Alltag. So geben Aussen- und Innenaufnahmen Einblick in längst vergangene Zeiten des Spitals. Die Bilder stammen aus dem Basler Staatsarchiv, dem Bauarchiv des USB, der Kantonalen Denkmalpflege, dem Büro für Sozialgeschichte und von weiteren Leihgebern. Die Stelen mit den Fotos sind an verschiedenen Orten im Spitalgarten aufgestellt.

In der Eingangshalle des Klinikums 1 sind ausgewählte Exponate aus der Basler Spitalsammlung ausgestellt. Spannend sind auch die Ausschnitte aus alten Filmen des USB, die auf einem Bildschirm in der Eingangshalle des Klinikums 1 zu sehen sind.