26. März 2015

M. Gross und C. Kaiser (Basel): Strahlenschutz am USB – die ärztliche Sicht

Hörsaal 2, Klinikum 1, Universitätsspital Basel

 

Fortbildung in Strahlenschutz für beruflich strahlenexponierte Personen

Referenten: PD Dr. Markus Gross und Prof. Dr. Christoph Kaiser, Radioonkologie und Kardiologie, Universitätsspital Basel 

Thema: Strahlenschutz am USB – die ärztliche Sicht

Hörsaal 2, Klinikum 1, Universitätsspital Basel

Inhalt: Wir beurteilen den Strahlenschutz im klinischen Alltag ausgehend von plakativ formulierten Fragen und Aussagen – im Sinne einer (selbst)kritischen Standortbestimmung

Strahlenschutz in der Strahlentherapie

"Betrifft doch nur das Personal, oder? Für Patienten ist das doch ein Widerspruch in sich? Wie können denn die Patienten, die ohnehin wegen einer zumeist bösartigen Tumorerkrankung behandelt werden und hohe Strahlendosen erhalten müssen, von Massnahmen des Strahlenschutzes profitieren? Was gibt es da an Möglichkeiten in der täglichen Praxis für die Patienten, was gibt es da an Möglichkeiten in der täglichen Praxis aber auch für das Personal, und wie wirkt sich das auf unsere tägliche ärztliche Tätigkeit aus?" Diese Fragen sollen kurz besprochen werden, um damit einen Einblick in das Fach Strahlentherapie und auch in solche Aspekte zu geben.

Strahlenschutz in der Kardiologie

"Ist doch komplett egal, oder? Für die Patienten ist es doch (meist) nur das eine Mal und wir sind doch geschützt mit unserer Bleischürze. Abgesehen davon haben wir moderne Röntgenanlagen, die kaum noch strahlen. Und überhaupt: Uns geht es darum, das Herz oder gar das Leben des Patienten zu retten, da muss man halt auch mal Kompromisse machen können. Zudem wird das Ganze mit dem Strahlenschutz sowieso massiv überschätzt!"