25. April 2017

Männer, terra incognita, wenn es um Gesundheit und Krankheit geht?

Frank Luck, MScN, Zentrum für Gender Studies, Universität Basel

 

Der Duden online (Bibliographisches Institut, 2016) führt unter "Terra incognita" auf: "unbekanntes, unerforschtes Gebiet". Sind 'Männer' uns wirklich (un)bekannt, wenn es um Gesundheit und Krankheit geht? Epidemiologische Daten zur Gesundheit und Krankheit von Männern weisen auf eine gesundheitliche Gefährdung von Männern hin, ohne deren Ursachen ausreichend erklären zu können. Unterschiede in der Lebenserwartung und in den Sterblichkeitsraten zwischen Frauen und Männern lassen sich nur teilweise durch biologische Unterschiede erklären. Im Rahmen des Referates sollen aktuelle Bilder zum Gesundheits- und Krankheitsverhalten von Männern präsentiert und aus einer Geschlechterperspektive kritisch reflektiert werden. Welche Wechselwirkungen zeigen sich zwischen individuellen Lebenssituationen und gesellschaftlichen (Männlichkeits-) Anforderungen? Wie kann es gelingen, Perspektiven zum Gesundheits- und Krankheitsverhalten von Männern zu erweitern?

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