24. April 2012

Otto Naegeli Preis an Basler Gastroenterologe

Der mit 200‘000 Franken dotierte Otto Naegeli Preis wird alle zwei Jahre an herausragende Persönlichkeiten auf dem Gebiet der medizinischen Forschung verliehen. Die Otto Naegeli Stiftung unterstützt und belohnt damit Forschung zur Erhaltung und Förderung menschlichen Lebens und menschlicher Lebensqualität. Die Preisträger werden jeweils vom Preisrat bestimmt, der aus dem Stiftungspräsidenten und den früheren Preisträgern besteht. Mit dem Preis würdigt die Stiftung Otto Naegeli (1871–1938), den international bekannten Forscher und Lehrer für Innere Medizin an der Universität Zürich.

 

Die Preisträger 2012

Prof. Dr. med. Markus H. Heim ist seit 2012 Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie sowie Forschungsgruppenleiter des Hepatologie-Labors des Departements Forschung am Universitätsspital Basel. Seine Forschungsschwerpunkte bilden die Chronische Virushepatitis, die Interferon-Signalübermittlung, die Entstehung von Leberkrebs und die Leberregeneration. Heim studierte Medizin an der Universität Basel, legte 1987 das Staatsexamen ab und erwarb ein Jahr später den Doktor der Medizin.

Es folgten Jahre der Assistenz bis Heim 1997 zum Forschungsgruppenleiter am Zentrum für Lehre und Forschung des Universitätsspitals Basel ernannt wurde. Im gleichen Jahr erwarb er den Facharzttitel Innere Medizin. Es folgten 1998 die Venia docendi der Universität Basel, 1999 der FMH-Titel Gastroenterologie und 2009 seine Ernennung zum Extraordinarius für Hepatologie an der Universität Basel.

Prof. Dr. med. Lars E. French ist seit Oktober 2006 Klinikdirektor der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich. Sein Forschungsthema umfasst schwere entzündliche Hautkrankheiten und Hautkrebs. French und sein Team haben zahlreiche namhafte Beiträge zum besseren Verständnis des Mechanismus von Hautkrankheiten geliefert. Zwischen 1988 und 1999 erlangte French das Diplom für Medizin und den Facharzttitel in Dermatologie an der Universität Genf.

Nach einem vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Aufenthalt (1999- 2000) an der Pennsylvania University, USA, Klinik für Dermatologie, kehrte French an die Universität Genf zurück, wo er 2003 zum Louis-Jeantet-Professor für Medizin ernannt wurde. Von 2003 bis 2006 war French Extraordinarius für Dermatologie am Universitätsspital Genf.