24. April 2015

Universitätsspital Basel für die Behandlung von Altersfrakturen zertifiziert

Die Internationale Gesellschaft für Altersfrakturen mit Sitz in den USA hat das Universitätsspital Basel für die Behandlung von Knochenbrüchen im Alter zertifiziert. Das in die Klinik für Traumatologie eingebettete Kompetenznetzwerk Altersfrakturen hat sich als erstes in Europa erfolgreich dem Prüfverfahren gestellt. Damit gehört das Universitätsspital Basel zum exklusiven Kreis von weltweit lediglich acht Spitälern, die dieses Qualitätssiegel bisher erhalten haben.

 

Freude herrscht in der Klinik für Traumatologie des Universitätsspitals Basel (USB). Als erstes europäisches Spital hat das USB von der International Geriatric Fracture Society (IGFS) die Zertifizierung für die Behandlung von Altersfrakturen erhalten. Das massgeblich von der Klinik für Traumatologie getragene Kompetenznetzwerk Altersfrakturen wurde mit der höchst möglichen Zertifizierungsstufe ausgezeichnet. Dieses Qualitätssiegel ist bisher weltweit erst acht Spitälern verliehen geworden.

Das Zertifizierungsprogramm der IGFS dient der globalen Verbesserung von Qualitätsstandards für die Behandlung von geriatrischen Traumapatientinnen und -patienten. Mit der Zertifizierung der Klinik für Traumatologie werden die Anstrengungen des USB in diesem Bereich anerkannt und gewürdigt. Die IGFS hält fest, dass die Traumatologie des USB die Prüfwerte von sieben vorgegebenen Qualitätsindikatoren übertroffen hat.

Hervorragende Kooperation

Die IGFS mit Sitz in Orlando, Florida, hat sich zum Ziel gesetzt, Richtlinien und Prozesse für die Behandlung von Knochenbrüchen im Alter zu definieren und dafür zu sorgen, dass diese weltweit Eingang finden in die nationalen Gesundheitssysteme. Gemäss IGFS illustriere der Erfolg des Programms im USB, dass Werte wie interdisziplinäre Zusammenarbeit, Qualitätsverbesserung und Ergebnisbewertung hochgehalten würden.

Die Zertifizierung der von Chefarzt Prof. Marcel Jakob geleiteten Klinik für Traumatologie unterstreicht die ausgezeichnete Arbeit, welche das interdisziplinäre und interprofessionelle Team um Prof. Norbert Suhm seit Jahren leistet. Die Lorbeeren gehen deshalb auch an weitere beteiligte Kliniken, die Therapiedienste und an die spezialisierten Pflegekräfte im USB sowie an die Universitäre Altersmedizin des Felix Platter-Spitals unter der Leitung von Chefarzt Prof. Reto Kressig. Zur beispielhaften Zusammenarbeit mit dem Felix Platter-Spital sagt Prof. Norbert Suhm, Leitender Arzt der Traumatologie des USB: „Ohne die hervorragende Kooperation über viele Jahre hinweg wäre die Zertifizierung im Gebiet Altersfrakturen nicht möglich gewesen.“