05. September 2013

Universitätsspital Basel und Kantonsspital Baselland spannen zusammen

Zur Stärkung beider Institutionen gehen das Kantonsspital Baselland und das Universitätsspital Basel eine langfristige Zusammenarbeit ein. Ein entsprechender Kooperations-Rahmenvertrag ist am 4. September von Vertretern beider Spitäler unterzeichnet worden. Die Zusammenarbeit bezweckt eine strategische Partnerschaft zum Nutzen der Patientinnen und Patienten in der Region Basel.

 
Im Uhrzeigersinn: Heinz Schneider (CEO KSBL), Werner Kübler (Direktor USB), Michel Plüss (VR-Präsident USB), Dieter Völlmin (VR-Präsident KSBL).

Das Universitätsspital Basel (USB) und das Kantonsspital Baselland (KSBL) spannen in der Gesundheitsversorgung der Nordwestschweiz zusammen. Mit einem Rahmenvertrag wollen die beiden Spitäler die bereits funktionierende Kooperation weiter verstärken. Ziel ist eine langfristige Zusammenarbeit, die für beide Institutionen einen übergeordneten, gemeinsamen Nutzen bringen soll. Angestrebt werden unter anderem eine noch höhere Qualität der Dienstleistungen sowie die Erhaltung der hochspezialisierten Versorgung in der Region.

Unterzeichnet wurde der Kooperations-Rahmenvertrag am 4. September von den beiden Verwaltungsratspräsidenten Michel Plüss und Dieter Völlmin sowie den beiden Spitaldirektoren Werner Kübler und Heinz Schneider. Der Rahmenvertrag legt die Basis für einzelne Zusammenarbeitsverträge in ausgewählten medizinischen Fachgebieten. Derzeit finden zwischen dem KSBL und dem USB bereits intensive Gespräche über mögliche Kooperationsbereiche statt. Über erfolgte Vertragsabschlüsse wird zu gegebenem Zeitpunkt separat informiert.

Regelmässiger Austausch

Mit dem Rahmenvertrag verpflichten sich das USB und das KSBL zu regelmässigen Kontakten und gemeinsamen Veranstaltungen in der Weiter- und Fortbildung. Ebenso wollen die beiden Spitäler im Forschungsbereich vermehrt kooperieren, um gemeinsam die Attraktivität in der medizinischen Ausbildung in unserer Region zu erhalten.

Zur Weiterentwicklung der nun vereinbarten Zusammenarbeit werden spezielle Gremien geschaffen. Ein Steuerungskomitee, bestehend aus den beiden Verwaltungsratspräsidenten und den beiden Spitaldirektoren, ist für die strategische Ebene verantwortlich. Den für operative Fragen zuständigen Ausschuss des Steuerungskomitees bilden die beiden Spitaldirektoren, die sich zweimal jährlich treffen und von einem Koordinationsorgan unterstützt werden.

Grundsätzlich streben das KSBL und das USB eine strategische Partnerschaft an, die durch ein abgestimmtes, gemeinsames Leistungsportfolio für beide Beteiligten Synergien schafft, ohne gegenseitig Exklusivität zu beanspruchen. Die beiden Spitäler verpflichten sich im Rahmenvertrag zur Optimierung der medizinischen Ablaufprozesse in den relevanten Fachgebieten. Ziel ist es, gemeinsame Standardprozesse für die medizinische Behandlung im Sinn einer „Best Clinical Practice“ zu definieren.

 

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