07. September 2021

Ein neues Zuhause für Therapien und Forschung in der Augenheilkunde

Das Institut für Molekulare und Klinische Ophthalmologie in Basel (IOB) und die Augenklinik des Universitätsspitals Basel stehen für eine einzigartige Innovationskette in der Augenheilkunde – von der Grundlagenforschung bis zur Patientenanwendung. Ein integriertes Gebäude und das Hand-in-Hand-Arbeiten von Wissenschaft und Klinik erhöhen die Wahrscheinlichkeit für bahnbrechende Forschungsergebnisse entscheidend. IOB und Augenklinik wollen sich zukünftig gemeinsam in einem Gebäude einmieten. Ein idealer Standort scheint an der Elsässerstrasse gefunden.

 

«From bench to bedside», also möglichst rasch vom Labor zur Patientin und zum Patienten, lautet die Devise in der translationalen Forschung. Diesem Ansatz können das IOB (Institute of Molecular and Clinical Ophthalmology Basel) und die Augenklinik des Basler Universitätsspitals (USB) in Zukunft noch besser nachkommen. Damit Grundlagenforscher und Kliniker Hand in Hand an einem besseren Verständnis von Augenkrankheiten arbeiten können, wird seit der Gründung des IOB angestrebt, sie auch unter einem Dach unterzubringen. Eine Möglichkeit für einen gemeinsamen Standort ist an der Elsässerstrasse identifiziert worden, eingebettet zwischen Novartis Campus und dem sich neu entwickelnden Volta-Quartier. Derzeit ist das IOB in der Augenklinik und in einem Laborgebäude auf dem Klybeckareal eingemietet. Die Augenklinik des Universitätsspitals Basel ist an der Mittleren Strasse beheimatet.

Am neuen Standort will das Universitätsspital Basel seinen Patientinnen und Patienten voraussichtlich ab dem Jahr 2026 moderne, technisch optimal ausgerüstete Räumlichkeiten für die Augenheilkunde anbieten. Die nun anvisierte Adresse an der Elsässerstrasse 164 ist mit dem öffentlichen Verkehr gut zu erreichen. Das IOB kann im gleichen Gebäude seine auf internationalem Niveau anerkannte Forschungsarbeit fortsetzen. So möchten beide Institutionen die Zusammenarbeit ihrer Mitarbeitenden vereinfachen und intensivieren. Dadurch soll ein direkter Nutzen für Menschen ermöglicht werden, deren Augenerkrankungen derzeit nicht behandelbar sind

 

 Über das IOB:

Das Institut für Molekulare und Klinische Ophthalmologie (IOB) wurde am 15. Dezember 2017 vom Universitätsspital Basel, Novartis und der Universität Basel gegründet. Bereits damals bestand die Absicht, die Augenklinik und das IOB an einem gemeinsamen Standort zusammenzuführen. Am IOB arbeiten seit dem 1. Januar 2018 Grundlagenforscherinnen und -forscher und Klinikerinnen und Kliniker an einem besseren Verständnis von Augenkrankheiten und der Entwicklung neuer Therapien. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat am 17.8.2021 dem Grossen Rat einen Beitrag von 19,53 Millionen Franken für die Jahre 2022 – 2025 an das IOB beantragt