Basel Cell Tissue Gene Therapy Platform

Mission Statement:
to promote research and clinical application of cell , tissue and gene therapy products in Basel

Coordinating committee:
Jakob Passweg (University Hospital Basel), Ivan Martin (Department of Biomedicine), Paul Zajac (ETH Zürich)

Forschungspruppen

Natural Killer Zellen (NK)

Natürliche Killerzellen können Tumorzellen erkennen und eliminieren. Ein Protokoll zur Expansion und Aktivierung von NK ist erfolgreich etabliert und bei Patienten mit Plasmazellmyelom angewandt worden. Weitere Projekte bei Patienten nach Stammzelltransplantation und bei Patienten mit akuter Leukämie sind in Vorbereitung.

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Tumor-infiltrierende Lymphozyten (TIL)

Tumor infiltrierenden Lymphozyten (TILs) als patienteneigenes Therapieverfahren ist für solide Tumorewie zum Beispiel beim schwarzen Hautkrebs (Melanom) etabliert worden. Sie erlauben, vom Patienten T-Zellen gegen den Tumor zu gewinnen, die in einem zweiten Schritt dann vermehrt und letztlich dem Patienten im Sinne einer personalisierten Immuntherapie zurückgegeben werden. Prinzipiell kann eine Aktivierung und Expansion von TILs auf alle Arten von soliden Tumoren angewandt werden. Diese Methode hat vor allem ein grosses Potential, da es die bereits etablierte Immuntherapie in der Onkologie mit den sogenannten «checkpoint inhibitoren» unterstützen und erweitern kann. Daher werden TILs als zukünftige Therapie-Optionen aktuell durch das Kompetenznetzwerk Immuntherapie des Tumorzentrums im Universitätsspital Basel prioritär weiterentwickelt.

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Virus spezifische T-Zellen bei therapie-refraktärer Cytomegalovirus
oder Epstein Barr Virus Infektion

Virusinfektionen mit Cytomegalovirus und Epstein Barr Virus nach Transplantation sind wegen des eingeschränkten Abwehrsystems häufig. Virus-spezifische T-Zellen vom Spender können diese Infektionen nach allogener Stammzelltransplantation bekämpfen. Seit 2014 haben wir eine laufende klinische Studie und stellen Cytomegalovirus und Epstein Barr Virus T-Zellen im Reinraum der Diagnostischen Hämatologie her. Dies ist die erste und bisher einzige klinische Studie zu diesem Thema in der Schweiz. Es wurden Patienten aus den Universitätsspitälern Genf und Zürich in Basel behandelt.

ClinTrials ID NCTO2007356

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Zelluläre Therapien bei Knorpelschäden am Knie

Knorpelverletzungen im Gelenk können zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen und sind bekannt dafür, dass sie die Wahrscheinlichkeit verdoppeln im Alter an degenerativen Gelenkerkrankungen wie Arthrose zu leiden. Die Orthopädie/Traumatologie des Unispitals Basel setzt in einer klinischen Studie die zelluläre Therapie zur Reparatur von Knorpeldefekten im Kniegelenk ein. Bei dieser Methode wird durch sogenanntes Tissue Engineering (Gewebezüchtung) aus körpereigenen Zellen in einem speziellen Labor (GMP-Reinraum) Knorpelgewebe gezüchtet, welches anschliessend in den Knorpeldefekt implantiert wird und dort einheilen kann. Obwohl die Methode derzeit vor allem für nicht degenerative Knorpelschäden eingesetzt wird, sind erste Anwendungen auch schon bei Arthrose durchgeführt worden. Ärzte und Forscher planen diese Anwendung zukünftig in einer klinischen Studie weiter zu erproben. Dank dieser innovativen Methode gehört Basel zu den führenden Zentren in Europa auf dem Gebiet der regenerativen Heilung von Knorpeldefekten.

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