Magenkrebs (Magenkarzinom)

Der Magenkrebs ist auch bei abnehmender Häufigkeit in der westlichen Welt weiterhin eine der häufigsten krebsbedingten Todesursachen weltweit. Trotz der Verbesserung der Untersuchungsverfahren werden die überwiegende Anzahl dieser Tumoren leider erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert.

Die Diagnostik wird in enger Zusammenarbeit mit der Gastroenterologie durchgeführt und erfolgt mittels gründlicher körperlicher Untersuchung, Endoskopie (Magenspiegelung), Probeentnahmen im Tumorbereich und evtl. Endosonografie (Ultraschalluntersuchung während der Magenspiegelung).

Grundpfeiler der Therapie ist die chirurgische Entfernung des Tumors, meist kombiniert mit einer anschließenden Chemotherapie. Tumore, welche nur die oberflächlichen Schichten der Schleimhaut befallen, können unter Umständen endoskopisch abgetragen werden. Bei tiefer sitzenden Tumoren wird der Magen teilweise oder ganz entfernt.