Bauphasen

Die beiden Vorhaben – der Neubau des Klinikums 2 und der Lösungsvorschlag für das Areal im Perimeter B – sind über den Masterplan Campus Gesundheit miteinander verbunden. Für den Neubau des Klinikums 2 (Perimeter A) soll insbesondere auf kostenintensive und nicht nachhaltige Provisorien verzichtet werden. Der Neubau im Perimeter B kann die benötigten Rochadeflächen zur Verfügung stellen, deckt aber auch den langfristig ausgewiesenen Flexibilitäts- und Flächenbedarf.

 
Derzeitger Stand

Der heutige Gebäudebestand kann die hohen Anforderungen an eine zeitgemässe medizinische Versorgung nur noch teilweise erfüllen. Neben der Modernisierung seiner bestehenden Infrastruktur sieht der Campus Gesundheit deshalb auch Investitionen in mehr Nutzfläche vor.

Perimeter 1

Mit dem neuen Klinikum 2 entwickelt sich der Campus Gesundheit schrittweise weiter. Die erste Etappe bildet der Spitalturm. Ein Neubau ist im Vergleich zu einer Sanierung des bestehenden Gebäudes aus ökonomischen und betrieblichen Gründen zweckmässiger. Gleichzeitig wird der Neubau des Klinikums 3 realisiert.

Perimeter 2

Der Neubau des Klinikums 3 bietet die benötigten Rochadeflächen für den Rückbau des alten Klinikums 2, deckt aber auch den langfristig ausgewiesenen Flexibilitäts- und Flächenbedarf unter anderem für komplexe ambulante Leistungen wie dem interdisziplinären Tumorzentrum. Für Patienten und Mitarbeitende wird eine hochwertige medizinische Infrastruktur geschaffen.

Perimeter 3

Das Klinikum 2 wird mit dem neuen Flachbau fertiggestellt. Mit dem Campus Gesundheit stellt das USB auch in Zukunft die Grundversorgung mit hochspezialisierten medizinischen Leistungen sicher, stärkt Forschung und Ausbildung und bleibt eine führende universitär-medizinische Institution der Schweiz.

Bestand heute

Phase 1

Phase 2

Phase 3

 

Baukosten im Zeitablauf

Die Gesamtkosten für die Weiterentwicklung des Campus Gesundheit liegen nach aktueller Einschätzung bei rund 1,4 Milliarden Franken über die nächsten siebzehn Jahre. Um einzuschätzen, ob wir diese Investitionen finanzierbar sind, wurde ihnen die medizinische Angebotsstrategie für den Zeitraum von 2020 bis 2040 zugrunde gelegt. Darauf stütz sich der Finanzplan für die Jahre 2019 bis 2037 ab. Dieser zeigt auf, dass das Unispital Ertragsmargen erreichen kann, die diese Investitionen ermöglichen. Konkret wird eine EBITDAR-Marge von knapp 11% benötigt, damit nach Abzug der Kosten genug von den Einkünften übrig bleibt, um die Amortisationen zahlen zu können.

Die Planung des Areals ist langfristig. Kurzfristige Rückschläge wie Covid-19 verunmöglichen die langfristigen Investitionen nicht. Auf Basis dieser Planung sind diese Investitionen finanzierbar und für das Universitätsspital Basel tragbar.