Das Spital der Zukunft

Bereits der Masterplan Gesundheit aus dem Jahr 2011 schätzt die längerfristige zusätzliche Hauptnutzfläche des Universitätsspitals auf plus 20 Prozent. Dies entspricht der allgemeinen Entwicklung und ist bedingt durch zusätzliche medizinische Leistungen mit höherem Flächenbedarf, der zunehmenden Technisierung, den erhöhten gesetzlichen Vorgaben bzgl. Brandschutz und Tageslicht, aber auch den Erwartungen der Patientinnen und Patienten. Das USB benötigt die zusätzliche Fläche, um seinen Leistungsauftrag zugunsten der Patientinnen und Patienten auch in Zukunft erfüllen zu können. Das Projekt von Herzog & de Meuron/Rapp im Perimeter B zeigt optimal auf, wie Raum und Flexibilität für die Weiterentwicklung des USB geschaffen werden kann.

Was der Neubau im Perimeter B bringt

Das neue Gebäude im Perimeter B würde das interdisziplinäre Tumorzentrum, die Nephrologie/Nierenheilkunde und die Labormedizin beherbergen sowie gemäss heutigem Planungsstand auch Platz für Pathologie und Lehre/Forschung bieten. Die patientenzentrierte ambulante Versorgung von Patientinnen und Patienten wird mit dem neuen Gebäude weiter verbessert.
Gleichzeitig bietet sich die Chance, heute ausserhalb des Areals benötigte Klinikflächen wie die Augenklinik auf den Campus zurückzuverlagern und damit zusätzliche Synergien in Behandlung und Forschung zu nutzen. Zudem würde das neue Gebäude im Perimeter B während der Realisierung des Klinikums 2 logistisch benötigte Rochadeflächen bieten, ohne dass kostenintensive und nicht nachhaltige Provisorien gebaut werden müssen.

Medizin- und Forschungsstandort Basel

Am Life­Sciences­Standort Basel spielt das Universitätsspital Basel eine zentrale Rolle. Es erbringt Leistungen in der Gesundheitsversorgung ebenso wie in der klinischen Lehre und Forschung, auch über die Kantonsgrenzen hinaus mit Vernetzung und Kooperationen. Mit dem Neubau im Perimeter B will sich das USB zukunftsorientiert weiterentwickeln und damit seine zentrale Stellung im regionalen und überregionalen Versorgungsnetzwerk langfristig sichern. Nur so kann man auch weiterhin eine führende universitär-medizinische Institution in der Schweiz bleiben. Dafür benötigt es Investitionen in die Zukunft – in Menschen, Wissen, aber auch in Infrastruktur – gerade am Standort Basel.