Prof. Marios-Nikos Psychogios, Leiter für diagnostische und interventionelle Neuroradiologie erhält den Forschungspreis 2026 in der Hirnschlagmedizin

Mit seiner Forschung hat Prof. Psychogios, Co-Leiter des Hirnschlagzentrum/Stroke Centers am Universitätsspital Basel (USB), einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Behandlung bei einem Hirnschlag schneller und erfolgreicher zu machen. Die Schweizerische Herzstiftung zeichnete den Neuroradiologen dafür mit dem diesjährigen Forschungspreis in Hirnschlagmedizin aus.

2026-04-30, 16:00 Uhr

Von einem Hirnschlag sind jedes Jahr rund 22'000 Menschen in der Schweiz betroffen. Bereits heute können 95 Prozent der grossen Gefässverschlüsse dank Kathetereingriffen wieder eröffnet und über 70 Prozent der Gerinnsel komplett entfernt werden. Eine möglichst gute Akutbehandlung von Hirnschlagbetroffenen ist dabei zentral. 

 

Dank dem von Neuroradiologe Prof. Psychogios entwickelten One-Stop-Verfahren konnte nun die Dauer bis zur Behandlung um 30 Minuten verkürzt werden. Das verbessert das klinische Ergebnis im Durchschnitt um 10 Prozent. Zusätzlich hat der Neuroradiologe in den letzten zehn Jahren multiple Techniken für die endovaskuläre Behandlung von Hirnschlägen entwickelt und publiziert. Damit trägt Prof. Psychogios wesentlich zur Optimierung der Hirnschlagbehandlung bei. 

Prof. Marios-Nikos Psychogios, Leiter für diagnostische und interventionelle Neuroradiologie

Foto: Schweizerische Herzstiftung