Pflege/MTT

Als Pflegende des Universitätsspitals Basel verpflichten wir uns, eine personenzentrierte Pflege anzubieten, welche auf wissenschaftlicher Erkenntnis und fürsorglicher Anteilnahme basiert. Gemäss diesem Auftrag übernehmen wir die Verantwortung für eine effiziente, effektive und kostenbewusste Pflege. Patienten und Patientinnen haben ein Recht auf eine individuelle, einfühlsame und kontinuierliche Pflege. Sowohl sie, als auch ihre Angehörigen werden in den interdisziplinären Entscheidungsprozess miteinbezogen. Professionelle Pflege wird durch eine diplomierte Pflegefachperson geplant und bei entsprechendem Pflegebedarf durchgeführt. Die Ergebnisse werden regelmässig evaluiert.

Unsere Vision:

Mit Kompetenz, Engagement und Innovation 
zum Erfolg 

«Wir stehen für eine personzentrierte Gesundheitsversorgung»

«Wir stärken unsere berufliche Souveränität und Autonomie»

«Wir nutzen wirksame Modelle und initiieren innovative Entwicklungen» 

 

Richtlinien Pflege

Praxisentwicklung & Forschung Pflege

Um den Veränderungen in der Pflegepraxis proaktiv begegnen zu können und die geforderten zukunftsweisenden Ansätze zu erarbeiten und einzuführen, braucht es die Investition in eine systematische Praxisentwicklung. Praxisentwicklung bedeutet, die Arbeitsweise zu hinterfragen, um dann die Praxis verändern oder verbessern zu können. Praxisentwicklung soll auch gewährleisten, dass der Praxisalltag effizient ist und Defizite ausgleicht, wo immer sie auftreten.

 

Praxisentwicklung bedeutet, mit Menschen zu arbeiten, um ihnen bei der Entwicklung ihrer Ideen zu helfen, um eine Kultur zu schaffen, die Veränderungen ermöglicht und um Menschen zu unterstützen und ihre Entwicklung zu fördern, damit sie das, was sie für wichtig halten, umsetzen können. Dabei ist die gemeinsame Ausrichtung der Entwicklungen mit dem Fokus auf die Verbesserung der Patientenergebnisse zentral.

 

Möchten Sie mehr wissen, dann lesen Sie den Artikel «Praxisentwicklung im Trend der Zeit - Pflegeexpertinnen als Praxisentwicklerinnen: Ein Beispiel aus dem Universitätsspital Basel».

 

Die Praxisentwicklung ist ein strategisches Ziel der Pflege im USB. Das Pflegemanagement und die Pflegeexpertinnen und -Experten sind verantwortlich für die Umsetzung der strategischen Ziele.


Sie werden unterstützt durch die Abteilung Praxisentwicklung sowie durch die Pflegeexpertinnen in der Funktion als Departementsleitungen. Auf Departementsebene sind Departementsfachleitungen für die Praxisentwicklung zuständig und zu zentralen pflegerischen Themen sind Pflegende mit vertiefter Expertise, sogenannte Ressourcenpflegende, im Einsatz.

Aufgaben / Angebot

In der Praxisentwicklung liegt der Schwerpunkt in der Weiterentwicklung der Pflege zu einer patienten-, evidenz- und ergebnisorientierten Praxis. Planvolles Vorgehen ist wichtig, wenn es darum geht, Veränderungen in die Praxis einzubringen und aufrechtzuerhalten. Dabei ist uns die Methodologie der Praxisentwicklung wegweisend, die im Buch Praxisentwicklung in der Pflege beschrieben ist.


Die Pflegeexperten und -Expertinnen mit einer Qualifikation als Höfa II, BSc oder MNS in ihrer Rolle als Pflegefachverantwortliche und Advanced Practice Nurse arbeiten im Rahmen der strategischen Ziele an relevanten Themen und Projekten. Nachfolgend sind einige Projekte vorgestellt, die teilweise auch in Seminaren oder Kongressen präsentiert werden konnten.
Diese Pflegeexperten und -Expertinnen werden durch die APE und die Bereichsfachverantwortlichen gezielt unterstützt durch individuelles Coaching, aktives Lernen, Literatur-Club und Workshops.


Zur Weiterentwicklung der Rolle wurde 2011 eine formative Evaluation durchgeführt.

Pflegeexpertinnen und -experten mit einem Master (MNS) oder Doktorat (PhD) in Pflegewissenschaft mit Advanced Nursing Practice-Ausrichtung verfügen über vertiefte und erweiterte klinische und forschungsorientierte Kompetenzen und helfen mit, am Universitätsspital Basel eine patienten-, evidenz- und ergebnisorientierte Pflegepraxis zu entwickeln. Zusammen mit Pflegefachpersonen und Vertreterinnen und Vertretern anderer Disziplinen und Professionen erarbeiten, erproben und testen sie umfassende Krankheitsmanagementprogramme für spezifische Patientengruppen, deren Angehörige und/oder Familien. Diese Programme ermöglichen eine Verbesserung der Patientenergebnisse und der Pflegequalität.

Im Unispital Basel arbeiten APN sowohl in der APE als auch in den Bereichen.

Weitere Informationen zum Konzept Delirmanagement Pflege finden Sie hier.

Das Ziel des geriatrischen Dispositions- und Konsiliardienstes ist einerseits eine rasche, akkurate Dispositionsentscheidung im Sinne einer personenzentrierten Notfallpflege und  andererseits bietet der interdisziplinäre, geriatrische Konsiliardienst auf Anfrage ein gezieltes multidimensionales Assessment zur Erfassung medizinischer, gerontopsychiatrischer, psychosozialer und funktioneller Ressourcen und Probleme der betagten Patientin oder des betagten Patienten mit entsprechenden medizinischen, gerontopsychiatrischen und pflegerischen Empfehlungen. Dazu gehören beispielsweise auch die frühzeitige und sensible Erfassung von möglichen Komplikationen, wie beispielsweise Delirien oder Stürze.

 

Polypharmazie ist eine häufige Konsequenz der Polypathologie und Polymorbidität. Geriatrische Fachärztinnen und Fachärzte berücksichtigen die speziellen Arzneimittelwirkungen im Zusammenhang mit dem Alter, der Polypathologie und der Polymorbidität. Die geriatrisch spezialisierten Pflegefachkräfte sind besonders dafür geschult, im Rahmen des pflegerischen Assessments die Ressourcen der Patientin oder des Patienten und dessen Umfeldes gezielt zu erfassen und Empfehlungen für  eine Pflegeplanung während und nach der Hospitalisation zu definieren.

 

Die Gerontopsychiaterin unterstützt gezielt bei Exazerbationen der entsprechenden Krankheitsbilder, sowie bei Verhaltensauffälligkeiten. 


Der geriatrische Konsiliar- und Dispositionsdienst arbeitet eng zusammen mit dem Konsiliarteam Demenz/Delir, dem Casemanagement und der Ärzteschaft.


Das Angebot ist eine Kooperation der Ärzteschaft und der Pflegexperten ANP der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER und der Pflegexperten ANP Florian Grossmann, Kevin Seiler und Anja Ulrich des Universitätsspitals Basel.

Palliative Care wendet sich an Patientinnen und Patienten, die an einer schweren, fortschreitenden und unheilbaren Erkrankung leiden. Es ist ein personenbezogener Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität. Schwerpunkt liegt in der frühzeitigen Erkennung und Linderung von Leiden/Symptomen. Ziel der Palliative Care ist es, für die Patientin oder den Patienten individuell eine bestmögliche und angemessene Behandlung zu jedem Zeitpunkt ihrer oder seiner Erkrankung zu finden.

 

Es kann zwischen Palliative Care der Grundversorgung und der spezialisierten Palliative Care unterschieden werden. Der Übergang zwischen beiden Gruppen ist fliessend und ist durch Zunahme der Instabilität und Komplexität der Bedürfnisse gekennzeichnet.


Seit 2014 besteht am Universitätsspital Basel ein Palliative Care Konsildienst, der aus spezialisierten Ärztinnen, Ärzten und Pflegenden und einem erweiterten interprofessionellen Team besteht. Unser Ziel ist es, die Versorgung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Patientinnen und Patienten und deren Bezugspersonen zu verbessern sowie die Kompetenzen der palliativen Grundversorgung des Behandlungsteams zu stärken.


Im Sinne der palliativen Grundversorgung berät und unterstützt der Konsildienst die primären Teams auf den Stationen. Hierzu bieten wir „bedside“ teaching im Rahmen der Konsilien, interprofessionelle Fallbesprechungen und Weiterbildungen an. Im pflegerischen Bereich etablieren wir zudem eine Kompetenzgruppe Palliative Care. In komplexen Situationen bieten wir die Mitbegleitung der Patientinnen und Patienten und ihrer Familien im Sinne der spezialisierten Palliative Care an.

Hier erfahren Sie mehr zu unserem Angebot und unserer Erreichbarkeit Palliative Care 

Unwillentlicher und unwillkürlicher Verlust von Urin - also Urininkontinenz - ist ein prävalentes gesellschaftliches Thema bei Frauen und Männern, welches tabuisiert, unerkannt und unbehandelt neben hohen finanziellen Belastungen zu Komplikationen, Verschlechterung der Inkontinenz und damit zu Einschränkungen in der Lebensqualität führen kann.


Die Prävalenz in der Gesellschaft ist hoch. In der Schweiz wird von 500‘000 Betroffenen mit Urininkontinenz ausgegangen. Im USB ist das Thema mit über 22% der Patienten und Patientinnen mit Urininkontinenz und 10.5% mit Stuhlinkontinenz (ohne signifikante Genderunterschiede, ohne Katheter-Träger) relevant (ANQ 2016). Die Zahlen sind vergleichbar mit gleichwertigen Spitälern im Ausland.


Das Programm Kontinenzmanagement - vorläufig mit Schwerpunkt Urininkontinenz - hat zum Ziel, ein evidenzbasiertes und multidisziplinäres Beratungsangebot zu schaffen. Fachleute im Gesundheitswesen werden in ihrer Kompetenz unterstützt und befähigt, Kontinenz zu fördern. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem systematischen Erfassen von Inkontinenz und des daraus entstandenen Leidens zu. Die Planung und Durchführung der Behandlungen in Absprache mit den Betroffenen und deren Angehörigen mit dem Fokus, die Symptome zu beheben, minimieren oder kompensieren und somit die Lebensqualität zu fördern, geschieht multidisziplinär.

 

Das Angebot besteht sowohl stationär wie ambulant. Im ambulanten Bereich ist eine ärztliche Zuweisung nötig.


Kontakt
E-Mail: in-kontinenz@usb.ch

 

Cordula Lange, BSc, Pflegeexpertin APN Kontinenzmanagement Frauenpoliklinik/Urogynäkologie
Tel: +41 61 556 56 73 (Anwesenheit: Montag bis Donnerstag) cordulaanna.lange@usb.ch


Andrea Tschopp MSc, APN-CH Pflegeexpertin Kontinenzmanagement
Tel: +41 61 328 56 54 (Anwesenheit: Montag und Donnerstag) andrea.tschopp@usb.ch

Dokumentation:
Poster "Incontinence, a neglected problem: How can we get better? A systematic nursing approach"
Factsheet "Angebot zur Kontinenzförderung am USB"

Nichts beeinträchtigt die Lebensqualität von Menschen mehr als Schmerzen. Durch ein gezieltes Schmerzmanagement können Schmerzen jedoch gelindert oder gar verhindert werden. Dies setzt eine individuelle und hochprofessionelle sowie kontinuierliche Schmerztherapie voraus. Solch eine systematische Schmerzbehandlung kann schmerzbedingte Komplikationen reduzieren, den Heilungsprozess beschleunigen und damit letztlich auch den Aufenthalt im Spital verkürzen.


Das Schmerzteam der Anästhesiologie des Universitätsspitals Basel behandelt sowohl stationäre wie auch ambulante Patientinnen und Patienten. Unsere Dienstleistungen richten sich an Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen und berücksichtigen die neuesten Erkenntnisse der Schmerztherapie. Wir bieten ein breites Spektrum an Therapieformen an, so dass bei komplexen Schmerzsituationen medikamentöse, minimal invasive sowie auch psychosomatische Therapieformen eingesetzt werden, um den individuellen Patientenbedürfnissen ganzheitlich zu entsprechen.


Zum spezialisierten Pflegeteam gehört auch Dr. Monika Kirsch, Pflegeexpertin APN, welche aktiv den Aufbau eines ambulanten externen Schmerzdienstes begleitet. Dieser richtet sich vor allem an palliativ behandelte Patientinnen und Patienten, die durch eine Bettlägerigkeit nicht mehr das Spital aufsuchen können. Hierdurch soll Patientinnen und Patienten mit komplexen Tumor-Schmerzen auch zuhause eine effektive und fundierte Schmerzbehandlung ermöglicht werden.


Hier erfahren Sie mehr zu unserem Angebot und unserer Erreichbarkeit Schmerztherapie

 

Flyer "Mobiler Schmerzdienst" Schmerzen lindern um gute Tage zuhause zu ermöglichen

Patientinnen und Patienten mit einer hämatologischen Erkrankung benötigen Hochdosischemotherapie und/oder eine Stammzelltransplantation. Das Universitätsspital Basel (USB) ist eines von drei Kompetenzzentren in der Schweiz, an welchem allogene Stammzelltransplantationen vorgenommen werden. Die komplexen Behandlungen werden auf der Isolierstation des USB durchgeführt. Sobald es der Zustand der Patientinnen und Patienten erlaubt, werden sie auf die medizinische Bettenstation Medizin 7.1 verlegt. Dort werden sie von einem interprofessionellen Team bis zum Spitalaustritt weiterbetreut. Die Pflegeexpertin APN koordiniert die Pflege und Betreuung im interprofessionellen Team. Sie besucht die Patientinnen und Patienten regelmässig, führt ein fokussiertes Assessment durch und bespricht Themen wie Symptommanagement, Medikamenteneinnahme, Vorsichtsmassnahmen bei Immunsuppression und bereitet sie auf die selbständige Übernahme ihrer Aufgaben nach dem Spitalaustritt vor. In Absprache mit den Ärztinnen und Ärzten werden nachfolgende ambulante Termine vereinbart und die Betreuungsteams informiert.

 

Neben der Begleitung der betroffenen Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen gehört die nahe Unterstützung der Pflegefachpersonen in der Umsetzung der Pflegeinterventionen dazu. Zur Fachvertiefung erhalten alle Pflegefachpersonen der Medizin 7.1 durch die Pflegeexpertin APN mit dem Ressourcenteam Hämatologie eine Einführung in die Diagnostik und Behandlung hämatologisch erkrankter Patientinnen und Patienten.

 

Kontaktperson: Sabine Degen Kellerhals, Pflegeexpertin APN Hämatologie, Tel: 86594, sabine.degen@usb.ch

Die Herzinsuffizienz (Herzschwäche) wird als überwiegend chronische Krankheit verstanden, bei welcher Therapie und Verhalten einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf und damit verbunden auf die Lebensqualität der Bertoffenen nehmen können. Im Praxisalltag zeigt sich eine gehäufte Rehospitalisation  als problematisch. Grundsätzlich muss die Ursache für die jeweilige akute Exazerbation behandelt werden, die medikamentöse Therapie adaptiert und die Steigerung der Selbstmanagement-Fähigkeiten angestrebt werden. Dies sind die Ziele von stationären Behandlungen im Spital von Patientinnen und  Patienten mit Herzinsuffizienz. Es ist bekannt, dass die Selbstmanagement-Fähigkeit mittels Schulungsprogrammen punktuell verbessert werden kann. Einen positiven Einfluss auf die verschiedenen Stadien der Leistungsfähigkeit der Patientinnen und Patienten (abgebildet im New York Heart Association - NYHA Schema zur Einteilung der Herzinsuffizienz)  und auf die Rehospitalisationsrate lässt sich hier nachweisen. Grundlage für eine erfolgreiche Schulung stellt ein patienten- oder personenzentrierter Ansatz dar. Die Patientenbedürfnisse und der Kontext, in welchem sich die Patientinnen und Patienten bewegen, sind zu berücksichtigen. Kommunikation, gemeinsame Entscheidungsfindung zwischen Patientinnen oder Patienten und Betreuenden und Unterstützung für das Selbstmanagement stellen die zentralen Elemente dieses Ansatzes dar.

 

Am Universitätsspital Basel werden aufgrund der aufgeführten Überlegungen individuelle Patientenschulungen für  stationäre Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz angeboten. Acht Pflegende mit vertiefter Aus- und Weiterbildung bieten unter der Leitung von Lukas Weibel, Pflegeexperte APN, individuelle, bedarfsorientierte Schulungen im persönlichen 1:1 Rahmen an. Neben der erweiterten Selbstmanagementfähigkeiten der Betroffenen ist auch die Vorbereitung auf den bevorstehenden Austritt ein wichtiges Ziel der Intervention.


Kontaktperson:  Lukas Weibel, Pflegeexperte APN Herzinsuffizienz, Tel: 65318, lukas.weibel@usb.ch

Eine Krebserkrankung hat Auswirkungen auf Körper und Seele des Menschen. Zudem wirkt sich eine gynäkologische Erkrankung auf die Weiblichkeit und auf die intimen Bereiche einer Frau aus. Viele Frauen leiden unter einer hohen Symptomlast der Erkrankung und der Therapie. Es können Fragen aufkommen, über die sich nicht so leicht sprechen lässt oder für die keine Ansprechpersonen erreichbar sind.


Eine spezialisierte Pflegefachfrau für Probleme im Zusammenhang mit einer gynäkologischen Tumorerkrankung ist Teil des Behandlungsteams des Tumorzentrums. Die Pflegeexpertin/Advanced Practice Nurse (APN) begleitet Frauen und auf Wunsch die Familienangehörigen von der Diagnose bis in die Tumornachsorge.

 

Sie bietet individuelle Beratung zu Themen wie:

 

  • Umgang mit Symptomen und Nebenwirkungen der Erkrankung und Therapie (zum Beispiel veränderte Ausscheidung, Müdigkeit und Erschöpfung, vaginale Trockenheit, Juckreiz, Nebenwirkungen der Antihormontherapie)
  • Hautpflege und Umgang mit Narben
  • Umgang mit Körperbildveränderungen (zum Beispiel nach operativem Eingriff im Intimbereich, verändertes Körpergefühl nach der Bestrahlung oder Chemotherapie)
  • Gesprächsangebot bei Unsicherheit oder seelischer Belastung und bei Bedarf Vermittlung an Fachberatungen (zum Beispiel Psychoonkologie oder Sexualtherapie)
  • Umgang mit veränderter Sexualität und Rehabilitationsmassnahmen (zum Beispiel Angst vor Schmerzen, Verengung der Scheide, veränderte Schleimhäute, fehlendes Lustgefühl)
  • Entwicklung von Strategien für die Alltagsbewältigung (zum Beispiel für die Einnahme von medikamentösen Langzeittherapien, Stressbewältigung in Familie oder Beruf, Planung von Ferienreisen)

 

Am wöchentlich stattfindenden interprofessionellen Rapport der Gynäkologischen Onkologie werden stationäre Patientinnen mit potentiellem Bedarf identifiziert. Die Pflegeexpertin APN besucht diese Frauen und führt im Anschluss an den stationären Aufenthalt telefonische Follow-ups durch. Ein personenzentrierter Ansatz zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse ist massgebend für das weitere Vorgehen und die Planung der Kontakte.


Ambulante Patientinnen des Gynäkologischen Onkologischen Ambulatoriums werden von den Ärztinnen an die Pflegeexpertin/APN zugewiesen. Diese plant die Beratungen gemeinsam mit den Patientinnen je nach Thema und individuellen Bedürfnissen.


Kontaktperson: Catherine Gassmann, MScN, Pflegeexpertin/APN, Tel. 85480, catherine.gassmann@usb.ch

Patientinnen und Patienten mit einer Tumorerkrankung erhalten unterschiedliche Therapien wie z.B. Zytostatika, Hormon-Therapien und/oder verschiedene Target-Therapien (z.B. Antikörper- und Immuntherapien) und/oder Bestrahlungen. Die komplexen Behandlungen werden im onkologischen Ambulatorium oder auf den medizinischen Bettenstationen des Universitätsspitals Basel durchgeführt.

 

Die Betroffenen erfahren während der Behandlung körperliche, psychische und soziale Veränderungen, die sich auf ihren Alltag auswirken und ihre Vulnerabilität weiter verstärken. Die Erkrankten und deren Angehörige müssen mit den Folgen der Krankheit und Therapie sowie deren Nebenwirkungen in ihrem Alltag zurechtkommen. Zusätzlich zur Betreuung durch ein interprofessionelles Team unterstützt und koordiniert eine  Pflegeexpertin APN bei komplexen Situationen Betroffene, Angehörige und die interprofessionellen Teams selbst. Sie besucht Patientinnen und Patienten auf den Medizinischen Bettenstationen bzw. der Kurzzeitklinik regelmässig und führt ein  Assessment mit den Patientinnen und Patienten durch. Mit den Betroffenen werden die Therapien, bezogen auf Symptommanagement und Medikamenteneinnahme besprochen, damit die richtigen Interventionen zur Minderung und Vorbeugung von Krankheits- und Therapiefolgen von den Patientinnen und Patienten durchgeführt werden können. Die Selbstmanagementfähigkeit der Betroffenen werden erweitert. Zudem werden sie auf den bevorstehenden Austritt vorbereitet.


Die Pflegefachpersonen werden in der Umsetzung der Pflegeinterventionen von den Pflegefachverantwortlichen, Ressourcenpflegenden Onkologie und der Pflegeexpertin APN Onkologie unterstützt.


Alle Pflegefachpersonen erhalten zur Fachvertiefung eine Einführung in die Diagnostik,  Behandlung und Betreuung onkologischer Patienten.


Kontaktperson: Ilona Kaufmann-Molnàr, Pflegeexpertin APN Onkologie, Tel. 87745, ilona.kaufmann-molnar@usb.ch

Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung leiden sowohl unter physischen und psychischen als auch sozialen Folgen ihrer Sucht. Multimorbidität, schwere chronische (Folge-) Erkrankungen und oft lebensbedrohliche akute Krankheitsbilder erfordern immer wieder langwierige Spitalbehandlungen. Insbesondere die Behandlung und Pflege Opioid- und mehrfachabhängiger («Polytox») Patientinnen und Patienten ist meist sehr komplex. Die Substitutionsgestützte Behandlung (SGB) ist in der Schweiz seit langem gesetzlich geregelt und Pflichtleistung der Krankenkassen. Insbesondere die Therapie von Schmerzen, Unruhe, Angst und Entzugssymptomen, medikamentöse Interaktionen und die Handhabung der SGB-Präparate werden jedoch im Akutspital als Herausforderung erlebt. Auch die Behandlung Alkohol-abhängiger Menschen, vor allem aber Assessment und Prävention von Entzugssyndrom und Delir, können sich schwierig gestalten.


Im Akutspital liegt der Fokus auf der somatischen Erkrankung, die die chronische Grunderkrankung und die komplexe Lebenssituation der Patientin oder des Patienten und deren Angehörige wenig berücksichtigt. Für die stressvulnerablen Betroffenen, oftmals geprägt von schlechten Erfahrungen und Diskriminierung, bedeutet ein (langer) Spitalaufenthalt deshalb eine hohe psychische Belastung.


Abhängigkeitskranke Patientinnen und Patienten und deren Angehörige werden von der APN kontinuierlich bis zum Austritt begleitet und betreut. Die enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit SGB- und Therapiezentren sowie mit Wohninstitutionen und der Abteilung Sucht gewährleistet die Behandlungssicherheit und multidisziplinäre Kommunikation. Spezifisches Fachwissen wird in die Behandlungsteams getragen, Entscheidungsprozesse vereinfacht und beschleunigt. Die Patientinnen und Patienten werden in ihrer Adhärenz und in ihrer Fähigkeit zur Verhaltensänderung unterstützt.


Kontaktperson: Christine Jaiteh, Pflegeexpertin ANP für Abhängigkeitserkrankungen, Tel. 85720, christine.jaiteh@usb ch

 

Film: "Heroingestützte Therapie: Ein Film räumt auf mit Vorurteilen".

Seit 25 Jahren behandeln die UPK Basel im Janus Opioidabhängige. Der Film zum Jubiläum gibt einen doppelten Einblick in die kontrollierte Heroinverschreibung: In die Arbeit des Behandlungszentrums und in die Biografien einzelner Patientinnen und Patienten.

Viele ehemalige Intensivpatienten leiden unter einem Post Intensive Care Syndrome (PICS): Sie sind dauerhaft in ihrer kognitiven, psychischen oder physischen Gesundheit beeinträchtigt und benötigen eine professionelle Nachbehandlung. Auch die Angehörigen der Intensivpatienten sind häufig von der schweren Erkrankung des Patienten mitbetroffen und leiden selbst vor allem unter psychischen Langzeitfolgen.


Die Nachbehandlung für die betroffenen Intensivpatienten und deren Angehörige wird am Universitätsspital Basel im Rahmen der Post-ICU-Sprechstunde durchgeführt.

 

Geeignete Patienten werden über ein spezielles Screening-Verfahren schon während dem Intensivaufenthalt identifiziert und in der Regel 2-3 Monate nach der Entlassung von der Intensivstation aufgeboten. Ziel der Sprechstunde ist es, in interprofessioneller Zusammenarbeit von Arzt und ANP die Folgen der kritischen Erkrankung zu identifizieren und bei komplexen Verläufen, wo nötig und sinnvoll, eine Aufarbeitung der Krankengeschichte und Komplettierung der Abklärungen und Therapien zu gewährleisten. Wichtige Schnittstelle ist hierbei der Hausarzt, welcher stets einen detaillierten Bericht mit klaren Empfehlungen erhält.
Die ehemaligen Patienten der Intensivstation und deren Angehörige werden so in ihrer Rehabilitation nach der kritischen Erkrankung unterstützt.


Kontaktperson: Christian Emsden, Pflegeexperte Intensivstation/ANP Post-ICU Care, Tel. 65438, christian.emsden@usb.ch

Aufgrund des medizinischen Fortschritts auf Intensivstationen überleben immer mehr kritisch kranke Patientinnen und Patienten die akute Krankheitsphase. Dies hat zur Folge, dass die Gruppe der Langzeitintensivpatienten (Chronically Critically Ill Patients) eine verlängerte intensivmedizinische und -pflegerische Betreuung benötigen. CCI-Patientinnen und -Patienten haben durch den hohen Leidensdruck, die zunehmende Prävalenz sowie die hohen Kosten und begrenzte Ressourcen hohe Relevanz. Dies fordert die interprofessionellen Teams auf Intensivstationen heraus.

 

Die Intensivstation am Universitätsspital Basel hat ein pflegegeleitetes Vorgehen durch eine APN etabliert. Dies umfasst die frühe und systematische Identifizierung eines hohen Risikos eines langen Aufenthaltes auf Intensivstation von über 20 Tagen durch ein hier entwickeltes und validiertes Instrument, interprofessionelle Assessments durch APN und Therapiedienste sowie gemeinsame Festlegung von Massnahmen in einer wöchentlichen interprofessionellen Rehabilitationsbesprechung (CCI-Visite) zur gezielten Frührehabilitation. Erste Evaluationsdaten belegen die positiven Auswirkungen dieser proaktiven Vorgehensweise in den Bereichen Kommunikation, Koordination und Zusammenarbeit. 

Kontaktperson: Conrad Wesch, APN für CCI-Patienten, Intensivstation Universitätsspital, Tel. 84146 conrad.wesch@usb.ch

Bei Sarkomen wird zwischen Knochen- und Weichteiltumoren unterschieden, wobei es über 100 Subtypen gibt. Für die Behandlung eines Sarkoms stehen die Chirurgie, Radiotherapie und/oder Chemo- und/oder Target-Therapien als Therapiemodalitäten zur Verfügung.

 

Patientinnen und Patienten mit einem Sarkom erfahren während der Behandlung körperliche, psychische und soziale Veränderungen. Die Betroffenen müssen mit den Folgen der Erkrankung und der Therapie sowie deren Nebenwirkungen in ihrem Alltag zurechtkommen. Die Pflegeexpertin APN steht als Ansprechperson während des Behandlungskontinuums für Fragen und Herausforderungen, die im Alltag der Betroffenen auftauchen, zur Verfügung. Die Pflegeexpertin APN ist Teil des Behandlungsteams und bietet auf Grundlage von systematischen Assessments zur Belastungssituation gezielt Unterstützung an und fördert die Betroffenen in ihrem Selbstmanagement.

 

Die Pflegeexpertin APN ist Mitglied im Leitungsgremium des Zentrums für Knochen- und Weichteiltumore und arbeitet eng vernetzt mit dem stv. Chefarzt der Viszeralchirurgie und der Kaderärztin Onkologie in gemeinsamen Sarkomsprechstunden. An der wöchentlich stattfindenden interprofessionellen Tumorkonferenz des Zentrums für Knochen- und Weichteiltumore werden Patientinnen und Patienten mit potentiellem Bedarf identifiziert. Die Pflegeexpertin APN nimmt Kontakt mit den Betroffenen auf und stellt ihr Angebot zur Verfügung. Auf der Basis der individuellen Bedürfnisse der Betroffenen werden zusätzliche Beratungsgespräche durch die Pflegeexpertin APN in einer Pflegesprechstunde (jeweils dienstags) angeboten.

 

Kontaktperson: Mayuri Sivanathan, MSc, Pflegeexpertin APN, Tel. 65314, mayuri.sivanathan@usb.ch

Eine Krebserkrankung im Kopf-Hals-Bereich kann physisch und psychosozial belastende Auswirkungen auf die Patientinnen und Patienten, sowie deren Angehörige haben. Bedingt durch die Erkrankung und Therapie leiden die Betroffenen häufig unter einer hohen Symptomlast und vielfältige Anforderungen an ihr Selbstmanagement begegnen ihnen tagtäglich. All dies kann zu starken Belastungen führen.

 

Als Teil des interprofessionellen Behandlungsteams des Kopf-Hals-Augen-Tumorzentrums begleitet die Pflegeexpertin APN onkologische Patientinnen und Patienten der Hals-Nasen-Ohren Klinik, sowie deren Angehörige von der Diagnose bis zur Tumornachsorge. Sie ist Ansprechperson für die Betroffenen und das Behandlungsteam bei Probleme im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Tumorerkrankung und deren Therapie.

 

Sie bietet individuelle Beratung zu Themen wie:

 

  • Umgang mit Symptomen der Erkrankung und Nebenwirkungen der Therapie (zum Beispiel Umgang mit Mundtrockenheit, Schmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung)
  • Entwicklung von Strategien für die Alltagsbewältigung
  • Umgang mit Körperbildveränderungen (zum Beispiel nach operativem Eingriff im Gesicht oder Hals)
  • Umgang mit Unsicherheit oder seelischer Belastung und bei Bedarf Vermittlung an Fachberatungen (zum Beispiel Psychoonkologie)
  • Unterstützung bei Ernährungsproblemen und bei Bedarf Vermittlung an Fachberatungen (zum Beispiel Ernährungsberatung)
  • Umgang mit einer Ernährungssonde (zum Beispiel bei Schluckstörungen oder Mangelernährung)
  • Umgang mit einem Tracheostoma (zum Beispiel nach einer Kehlkopfentfernung)

 

Die Pflegeexpertin APN visitiert regelmässig die hospitalisierten Patientinnen und Patienten und führt im Anschluss an den stationären Aufenthalt telefonische und persönliche Konsultationen durch. Ein personenzentrierter Ansatz, zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen und ihren Angehörigen, ist dabei massgebend für das Vorgehen und die Planung der Kontakte.


Kontaktperson: Kerstin Maschke, i. A. MScN, Pflegeexpertin APN, Tel. 65342, kerstin.maschke@usb.ch

Die Ressourcengruppen und Ressourcenpflegenden sind spezialisiert auf ein bestimmtes Thema und/oder eine Patientengruppe und leisten einen wichtigen Beitrag zur Praxisentwicklung am USB. Die wichtigste Aufgabe der Ressourcenpflegenden besteht darin, ihr Wissen in einem Fachgebiet zu vertiefen und dieses im Rahmen ihrer Kompetenzen dem Pflegeteam zur Verfügung zu stellen. 
Die Umsetzung der Inhalte auf den Abteilungen erfolgt in Absprache mit den entsprechenden Leadershipteams. 
Die Leitung der übergeordneten Ressourcengruppen obliegt in der Regel der Leitung des entsprechenden Programms oder einer Pflegeexpertin bzw. einem Pflegeexperten APN. Diese unterstützen die Ressourcenpflegenden fachlich und fördern sie.
Auf den Abteilungen haben die Pflegefachverantwortlichen die fachliche Führung der Ressourcenpflegenden inne.

Diese Informationen basieren auf dem «Konzept Ressourcengruppen und Ressourcenpflegende am USB».

Thema Leitung
Onkologie I. Kaufmann, A.Schweizer, Ch. Klanke
Delirmanagement K. Seiler
Dekubitus / Wunden Dr. E.M. Panfil
Palliative Care S. Walter
Schmerzmanagement S. Chettata
Hygiene M. Dangel
Ernährung J. Borer / L. Weibel
i/v Kathetersysteme M. Sivanathan

 

Team

knueppels

Dr. Susanne Knüppel Lauener

Leiterin Praxisentwicklung Pflege

Medizinische Direktion

SartiI

Ingeborg Sarti-Leicht

Assistentin Anja Hermann

Medizinische Direktion

UlrichAn
UlrichAn
UlrichAn

Anja Hermann

Direktorin Stv. Pflege / MTT

Medizinische Direktion

hauta

Antonie Haut

Programmleitung Sturz

HelbergD

Dorothea Helberg

Pflegeexpertin, Leitung Dossier Pflegerichtlinien

Praxisentwicklung Pflege

KurylecN
KurylecN
KurylecN

Naemi Kurylec

Pflegeexpertin

Palliative Care

OttHe

Helene Ott

Administrative Mitarbeiterin

panfile

Dr. Eva-Maria Panfil

Programmleitung Dekubitus/Wunde

RebmannT

Tobias Rebmann

Administrativer Mitarbeiter

SchlaefliF
SchlaefliF
SchlaefliF

Felix Schläfli

Pflegeexperte

Palliative Care

schwendimannr

Prof. René Schwendimann

Co-Projektleiter Akademie-Praxis-Partnerschaft

seilerke

Kevin Seiler

Programmleiter Delirmanagement

Praxisentwicklung und Forschung Pflege

Praxisentwicklung Therapien

Die Abteilung Praxisentwicklung Therapien ist verantwortlich für die Steuerung und Entwicklung der Therapieberufe (Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie) am Universitätsspital Basel.


Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Führungsverantwortlichen der Therapien, interdisziplinär, interprofessionell und zusammen mit der Abteilung Praxisentwicklung Pflege des Universitätsspital Basel.


Dabei gilt es, Therapeutinnen und Therapeuten zu stärken und zu befähigen, kontinuierlich ihre Fähigkeiten in der Behandlung von Patientinnen und Patienten zu verbessern und professionell mit anderen Fachdisziplinen zusammenzuarbeiten.

 

Link zur Abteilung Therapien

Aufgaben

  • Einführung der Methodologie der Praxisentwicklung in den Therapien und Mithilfe beim Aufbau der Kultur einer lernenden Organisation.
  • Strategische und inhaltliche Steuerung der Praxisentwicklung Therapien in Zusammenarbeit mit der Linienführung.
  • Sicherstellung einer kontinuierlichen Qualitätsentwicklung in den Therapien, um die Patientenversorgung auf ein state-of-the art Niveau zu bringen.
  • Leitung und Koordination der Erarbeitung, Weiterentwicklung, Implementierung und Evaluation von evidenzbasierten Programmen (z.B. neuen Versorgungsmodellen), Standards und Leitlinien für die klinische Praxis. 
  • Fachführung der Praxisentwicklerinnen und Praxisentwickler
  • Interne und externe Kontaktstelle für interprofessionelle Fachthemen im Rahmen des Aufgabenbereiches der Therapien.

SuterP
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SuterP

Peter Suter

Leiter Praxisentwicklung Therapien

Praxisentwicklung Therapien

Nationale Partnerschaften

Bewährte Akademie-Praxis-Partnerschaft

Die Abteilung Praxisentwicklung Pflege/MTT ist durch die Akademie-Praxis-Partnerschaft mit dem Institut für Pflegewissenschaft (INS) der Universität Basel akademisch verbunden. 

Projekte und Programme in Kooperation mit den Universitätsspitälern Bern und Zürich und anderen Spitälern

Zur Erarbeitung von Konzepten und Leitlinien haben die Leitungen der Pflegedienste der Universitätsspitäler Basel, Bern und Zürich eine verbindliche Zusammenarbeit etabliert. Je nach Thema und Interesse sind auch PflegewissenschaftlerInnen anderer Spitäler integriert.

Internationale Vernetzung

Internationale Zusammenarbeit zur personenzentrierten Gesundheitsversorgung

Die Abteilungen Praxisentwicklung Pflege und Praxisentwicklung Therapien sind international mit dem

 

  • International Practice Development Collaborative (IPDC) und der 
  • Person-centred Practice Research International Community of Practice (PCP-ICOP) vernetzt.
  • Journal für beide Organisationen ist das International Practice Development Journal (IPDJ).

International Practice Development Collaborative (IPDC)

Eine Initiative der drei Universitätsspitäler Basel, Bern und Zürich ist der Aufbau einer gemeinsamen Strategie zur Unterstützung einer wirksamen Praxisentwicklung. Als Netzwerk sind die Abteilungen Praxisentwicklung und Forschung der drei Universitätspitäler dem International Practice Development Collaborative beigetreten mit der Absicht, die Bestrebungen in der Praxisentwicklung weiter zu stärken.

 

Link zum Netzwerk: IPDC

Person-centred Practice Research International Community of Practice (PCP-ICOP)

Die Abteilungen Praxisentwicklung Pflege und Praxisentwicklung Therapien sind in diesem Netzwerk vertreten mit der Absicht, Forschung zur Personenzentrierten Gesundheitsversorgung zu fördern. Ziel ist es, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen die Praxisentwicklung am USB weiterzuentwickeln.

 

Links zum Netzwerk: Journal About PcP-ICoP / Centre for Person-centred Practice Research

International Practice Development Journal (IPDJ)

Als Mitglied des "International Practice Development Collaborative (iPDc)" und der "Person-centred Practice Research International Community of Practice (PCP-ICOP)" unterstützen wir Publikationen im "International Practice Development Journal" (IPDJ). Dieses beinhaltet interessante Beiträge zum Thema Praxisentwicklung.

 

Link zum JournalIPDJ