PMOS – Interdisziplinäre Herausforderungen in der Frauengesundheit

Das polyendokrine metabolische Ovarialsyndrom (PMOS), bislang als PCOS bezeichnet, zählt zu den häufigsten endokrinen Erkrankungen von Frauen im reproduktiven Alter. Die neue Nomenklatur trägt dem heutigen Verständnis Rechnung, dass das Krankheitsbild weit über ovarielle Funktionsstörungen und unerfüllten Kinderwunsch hinausgeht. Metabolische Risiken, Besonderheiten in der Schwangerschaft und psychische Belastungen können die Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Frauen über verschiedene Lebensphasen hinweg beeinflussen.


Diese Vielschichtigkeit erfordert eine ganzheitliche und interdisziplinäre Betreuung. Im Rahmen unserer Fortbildung möchten wir aktuelle Erkenntnisse und praxisrelevante Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Langzeitmanagement vorstellen – vom Kinderwunsch und Zyklusmanagement über die Schwangerschaft bis hin zu metabolischen und psychischen Aspekten.


Wir freuen uns auf einen abwechslungsreichen Nachmittag mit aktuellen Impulsen, praxisnahen Diskussionen und dem interdisziplinären Austausch mit Ihnen.

 

Wann und wo?

Donnerstag, 26. November 2026
14.30–17.45 Uhr

 

Hörsaal 1, 2. OG, Frauenklinik, Universitätsspital Basel
Spitalstrasse 21, Klinikum 1/Gebäude B2
4031 Basel

Dr. Selina Fricke, Oberärztin RME, Frauenklinik, Universitätsspital Basel


Prof. Olav Lapaire, stv. Chefarzt Geburtshilfe und Pränatalmedizin, Frauenklinik, Universitätsspital Basel


Dr. Philipp Quaas, Oberarzt RME, Frauenklinik, Universitätsspital Basel


PD Dr. Eleonora Seelig, Leitende Ärztin/stv. Chefärztin, Endokrinologie, Diabetologie & Metabolismus, Universitätsspital Basel


Dr. Marlene Weinzirl-Brandl, Kaderärztin Psychosozialmedizin, Frauenklinik, Universitätsspital Basel

Chefarztsekretariat RME

Katja Casula
Tel. +41 61 328 63 15

casekr.rme@usb.ch

Anmeldung

Anmeldeformular: Zuweiserevent RME zum Thema PMOS