USB auf Wachstumskurs: 1,4 Millionen ambulante Patientenkontakte im Jahr 2025
Das Universitätsspital Basel (USB) hat 2025 seine positive Entwicklung fortgesetzt und die Führungsrolle in der Gesundheitsregion gefestigt. Über 44'000 stationäre Patientinnen und Patienten sowie 1'372'505 ambulante Kontakte unterstreichen die hohe Nachfrage. Gleichzeitig stieg die Behandlungskomplexität (Fallschwere) weiter auf einen CMI von 1.324 und demonstriert damit die tragende Rolle des USB als universitäres Kompetenzzentrum in der Region.
2026-03-19, 14:00 Uhr
Das Universitätsspital Basel hat im vergangenen Jahr seine Leistungsstärke auf hohem Niveau bestätigt. Die Leistungskennzahlen des Jahres zeigen deutlich, wie sehr die Patientinnen und Patienten aus der gesamten Region und darüber hinaus auf die Leistungen des USB vertrauen.
Starke Leistungszahlen im stationären und ambulanten Bereich
Ein weiteres Rekord-Hoch wurde mit 44'060 stationären Aufenthalten verzeichnet, im Vergleich zu 43’338 stationären Aufenthalten im Jahr 2024. Das entspricht einem Zuwachs von 1.7 Prozent (VJ 2.6%). Der Trend zur Ambulantisierung setzt sich fort: Im ambulanten Bereich weist das USB für 2025 ebenfalls wachsende Zahlen aus: Insgesamt besuchten im vergangenen Jahr 147'596 Patientinnen und Patienten das USB. Daraus resultierten 1'372'505 ambulante Patientenkontakte und 207'359 (in Tsd.) Taxpunkte nach TARMED (2024: 193'393 (in Tsd.)). Dies entspricht einer Zunahme von 7.2% zum Vorjahr.
Menschen als Erfolgsschlüssel: 8'225 Mitarbeitende aus 89 Nationen
Hinter den Leistungszahlen stehen Menschen. Per Ende 2025 beschäftigte das USB 8'225 Mitarbeitende in 37 Berufsgruppen. Sie kommen aus 89 Nationen und sorgen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für die Patientinnen und Patienten. Zahlreiche Medizinfachkräfte bilden sich fort und forschen für Patientinnen und Patienten. Ende 2025 befanden sich 306 Personen in Ausbildung, um ihren Beruf zu erlernen. Die Ausbildung von Fachkräften ist für das USB nicht nur eine gesellschaftliche Verpflichtung, sondern auch eine Investition in die Medizin der Zukunft: Gut ausgebildete Fachleute sind die Voraussetzung für die Versorgungssicherheit und für den Qualitätsanspruch der Schweizer Bevölkerung.
Anstieg der Fallschwere zeigt die Rolle als Rückgrat der Gesundheitsregion
Ein aussagekräftiger Indikator ist der Case-Mix-Index (CMI), der die durchschnittliche Schwere der stationären Fälle misst. Dieser stieg von 1.311 im Jahr 2024 auf 1.324 im Jahr 2025. Die Entwicklung der Fallschwere zeigt, dass zunehmend komplexe und spezialisierte Behandlungen am USB durchgeführt werden, die andernorts in der Gesundheitsregion nicht möglich wären. Das USB festigt damit seine Rolle als Rückgrat der Gesundheitsversorgung in der Nordwestschweiz.
Medienauskunftsstelle