Die Pneumologie des Universitätsspitals als Titel-Thema im «The Lancet»

Mit Prof. Daiana Stolz, Leitende Ärztin der Klinik für Pneumologie am Universitätsspital Basel übernimmt die Schweiz eine weltweite Führungsrolle bei der Bekämpfung der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit COPD. Nach drei Jahren Forschung hat eine von Prof. Stolz geleitete Expert*innengruppe ein 52-seitiges Paper publiziert, das Wege zur Bekämpfung und möglichen Eliminierung von COPD aufzeigt.

2022-11-17 , 18:04 Uhr

Die COPD ist gemäss WHO heutzutage die vierthäufigste Todesursache international und alleine in der Schweiz leiden über 400'000 Personen an COPD. Prof. Daiana Stolz, leitende Ärztin an der Klinik für Pneumologie am Universitätsspital Basel und seit Oktober 2021 Chefärztin und Direktorin der Klinik für Pneumologie am Universitätsklinikum in Freiburg im Breisgau wurde vor 3 Jahren vom Lancet beauftragt eine weltweite Expertengruppe zusammenzustellen, um aufzuarbeiten, wie die COPD am besten diagnostiziert, behandelt, oder gar eliminiert werden könnte. Dies auch um die beste Richtung für die zukünftige Gesundheitspolitik und Forschung zu identifizieren.

 

Der 52 Seiten lange Artikel wurde im September im «Lancet» publiziert und mit Editorial und Kommentaren versehen. Der grosse Einsatz von Prof Daiana Stolz wurde nicht nur mit der Erstautorschaft belohnt, sondern auch mit einem ganzseitigen persönlichen Profil geehrt. Für die Pneumologie am Universitätsspital Basel und in der Schweiz ist es eine ausserordentliche Ehre, hier eine internationale Führungsrolle übernehmen zu dürfen. Damit werden viele Jahre klinischen Einsatzes, sowie klinischer und translationaler Forschung honoriert. Mit der Publikation der internationalen Kommission wird ein neuer Weg eingeschlagen, um die COPD in Zukunft besser zu verstehen, zu diagnostizieren, zu behandeln und wenn möglich zum Verschwinden zu bringen.

 

Das Fachjournal Lancet hat in diesem Jahr einen Impact Factor von über 200 erreicht und ist damit die international bedeutendste wissenschaftliche Zeitschrift. 

Medienauskunftsstelle

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Caroline Johnson

Mediensprecherin