APN Herzinsuffizienz

Die Herzinsuffizienz (Herzschwäche) wird als überwiegend chronische Krankheit verstanden, bei welcher Therapie und Verhalten einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf und damit verbunden auf die Lebensqualität der Bertoffenen nehmen können. Im Praxisalltag zeigt sich eine gehäufte Rehospitalisation als problematisch.

Grundsätzlich muss die Ursache für die jeweilige akute Verschlechterung der kardialen Situation behandelt werden, die medikamentöse Therapie adaptiert und die Steigerung der Selbstmanagement-Fähigkeiten angestrebt werden.
Dies sind die Ziele von stationären Behandlungen von Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz im Spital.

Es ist bekannt, dass die Selbstmanagement-Fähigkeit mittels Schulungsprogrammen punktuell verbessert werden kann. Einen positiven Einfluss auf die verschiedenen Stadien der Leistungsfähigkeit der Patientinnen und Patienten und auf die Rehospitalisationsrate lässt sich hier nachweisen.

Grundlage für eine erfolgreiche Schulung stellt ein patienten- oder personzentrierter Ansatz dar. Die Patientenbedürfnisse und der Kontext, in welchem sich die Patientinnen und Patienten bewegen, werden berücksichtigt. Kommunikation, gemeinsame Entscheidungsfindung zwischen Patientinnen oder Patienten und Betreuenden sowie Unterstützung für das Selbstmanagement stellen die zentralen Elemente dieses Ansatzes dar.

Angebot

Patientenschulungen für stationäre Patientinnen und Patienten

Am Universitätsspital Basel werden aufgrund der aufgeführten Überlegungen individuelle Patientenschulungen für stationäre Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz angeboten: Acht Pflegende mit vertiefter Aus- und Weiterbildung unter der Leitung von Lukas Weibel, Pflegeexperte APN, bieten individuelle, bedarfsorientierte Schulungen im persönlichen 1:1 Rahmen an. Neben der erweiterten Selbstmanagementfähigkeiten der Betroffenen ist auch die Vorbereitung auf den bevorstehenden Austritt ein wichtiges Ziel der Intervention.
 

Herzinsuffizienz-Sprechstunde nach Spitalaustritt

Nach Spitalaustritt gibt es die Möglichkeit, in einer interprofessionell geführten Herzinsuffizienz-Sprechstunde längerfristig eingebunden zu werden. In diesem Setting werden Patientinnen und Patienten sowie auch deren Angehörigen für die Bewältigung der alltäglichen Herausforderungen unterstützt und begleitet. Ziel ist es auch, die medikamentöse Therapie optimal auf die individuellen Bedürfnisse aufzudosieren, damit langfristig das bestmögliche Therapieziel erreicht werden kann.  
Diese Sprechstunde wird von Prof. Otmar Pfister und Lukas Weibel jeden Mittwoch angeboten.

Um den Transfer vom Spital zurück nach Hause stabil zu gestallten und frühzeitige Rehhospitalisierungen zu verhindern, gibt es eine Pflegegeleitete Unterstützung mit Hausbesuchen innerhalb der ersten Tage nach Spitalaustritt (siehe Brückenangebot Herzinsuffizienz).

Kontaktperson

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Lukas Weibel

Departementsfachleitung Pflege/MTT

Departement Kreislauf, Thorax und Transplantation

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Fort- und Weiterbildung

Zurzeit stehen keine spezifischen Weiterbildungen zur Verfügung.

Das gesamte Weiterbildungsangebot für USB-Mitarbeitende finden Sie im Easylearn