Neubau Klinikum 2: Das zweite Untergeschoss unter freiem Himmel

Der Neubau des Klinikums 2 befindet sich aktuell im Bereich des zweiten Untergeschosses. Dort, wo später unter anderem die Spezialreinigung und die Bettenzentrale untergebracht sind, zeigt sich der Bau in einem frühen, offenen Zustand. Die Decke zum ersten Untergeschoss ist noch nicht erstellt, gleichzeitig entstehen bereits erste Strukturen. Der aktuelle Stand macht sichtbar, wie sich das Gebäude Schritt für Schritt entwickelt.

2026-05-11, 10:00 Uhr

Sehen Sie in dem Video den aktuellen Bauzustand und erhalten Sie einen Eindruck der Dimensionen im Rohbau.

Der Neubau hat den Bereich des zweiten Untergeschosses erreicht. Die Decke zum ersten Untergeschoss wird zu einem späteren Zeitpunkt betoniert, weshalb diese Ebene aktuell noch vollständig offen ist. Sichtbar sind derzeit vor allem die ersten tragenden Betonwände sowie klar definierte Raumkanten, die die zukünftige Struktur bereits andeuten. Dadurch wirkt die Fläche im Moment deutlich grösser als im fertigen Zustand. Der freie Blick nach oben unterstreicht den offenen Charakter dieser Bauphase und prägt den aktuellen Eindruck der Baustelle.

 

Auf dieser Ebene werden später unter anderem die Bettenzentrale und Spezialreinigung untergebracht. Beide Bereiche erstrecken sich über den gesamten unterirdischen Annex bis zum Petersgraben.

 

Auch die Lichthöfe sind bereits baulich angelegt. Sie werden im späteren Betrieb Tageslicht bis in das Untergeschoss führen.

 

 

Tragstruktur und Kern

 

Im Zentrum des Gebäudes ist der Bereich des späteren Kerns bereits deutlich erkennbar. Hier wird die vertikale Erschliessung des Bettenturms angeordnet.

Der Gebäudekern in Erstellung, in dem später auch die Aufzugsanlagen enthalten sein werden.

Der Gebäudekern in Erstellung, in dem später auch die Aufzugsanlagen enthalten sein werden.

Besonders auffällig sind die grossen Betonstützen im Umfeld des Kerns. Zwei davon wurden kürzlich eingebracht. Sie wurden mit einem Spezialverfahren versetzt, da ihr Gewicht von rund zehn Tonnen pro Stück den Einsatz besonderer Hebetechnik erfordert.

 

Die Stützen verlaufen über mehrere Untergeschosse und übernehmen einen wesentlichen Teil der Gebäudelasten. Zwischen ihnen wird die automatische Transportanalage geführt, die später den internen Transport unterstützt.

Blick vom zweiten Untergeschoss auf die Betonsäulen.

Blick vom zweiten Untergeschoss auf die Betonsäulen.

Technik in der Tiefe

 

Unterhalb des zweiten Untergeschosses befinden sich zwei weitere Ebenen für die Gebäudetechnik. Im dritten Untergeschoss sind die Raumstrukturen für die Elektroanlagen erkennbar. Im vierten Untergeschoss zeigt sich bereits die Dimension der zukünftigen Gebäudetechnik. Hier entstehen die Bereiche für Lüftung und Sanitär, teilweise über zwei Geschosse hinweg organisiert. Diese Ebenen bilden die Grundlage für den gesamten technischen Betrieb des Spitals.

Der aktuelle Stand im vierten Untergeschoss

Der aktuelle Stand im vierten Untergeschoss

Baugeschehen vor Ort

 

Aktuell arbeiten rund sechzig Personen direkt auf dem Baufeld. Ergänzt wird das Team durch weitere Mitarbeitende in den Bürocontainern. Mit dem Fortschritt der Bauarbeiten wird die Anzahl der Beteiligten deutlich steigen. In späteren Bauphasen werden mehrere hundert Personen gleichzeitig auf der Baustelle tätig sein.

 

 

Erschliessung an das City Parking

 

Auf dieser Ebene ist der spätere Zugang zum City Parking bereits angelegt. Der Rohbau macht die Verbindung zum Spital heute schon räumlich sichtbar. Hier werden später Personen aus dem City Parking ins Spital gelangen und von dort weiter ins Gebäude geführt.

 

Dort, wo später gearbeitet wird

Mehmet Ördek, Leiter Spezialreinigung

Die Baustelle ist noch nicht fertig und ich stehe jetzt schon an dem Ort, an dem ich später arbeiten werde. Wenn alles fertig ist, werde ich das hier jeden Tag erleben. Das ist ein tolles Gefühl.

Mehmet Ördek, Leiter Spezialreinigung