Studie zur Behandlung von Asthma, Arthritis und anderen Autoimmunkrankheiten werden gefördert

Die Schweizerische Nationalfonds (SNF) haben soeben 3 Millionen Franken zur Erforschung von Glukokortikoiden am Universitätsspital Basel gesprochen.

2026-07-09, 14:00 Uhr

Das Forschungsteam rund um Dr. Eleonore Seelig in der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie & Metabolismus widmet sich dem Einsatz des Medikaments Glukokortikoiden. Dabei handelt es sich um eines der wichtigsten Medikamente in der Behandlung von Asthma, Arthritis, Lupus und Autoimmunerkrankungen. Ausserdem werden Glukokortikoide beispielsweise begleitend bei Chemotherapien eingesetzt, etwa gegen Übelkeit oder bei bestimmten Lymphomen und Leukämien als Teil des Therapieschemas. Obwohl sie sie unter Umständen lebensrettend sind, können sie erhebliche Nebenwirkungen verursachen. Dazu zählt unter anderem ein erhöhtes Risiko für Diabetes. Eleonora Seelig und Ihr Team untersuchen, ob die gleichzeitige Gabe eines etablierten Diabetesmedikaments dieses Risiko senken kann.

 

Die Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützt im Rahmen des Programms Investigator Initiated Clinical Trials (IICT). Das Forschungsprojekt gehört zu den fünf Vorhaben, die in der aktuellen Förderrunde ausgewählt wurden. Insgesamt stellt der SNF dafür 15,4 Millionen Franken zur Verfügung. In den IICT geförderten klinischen Studien werden gesellschaftlich und medizinisch relevante Fragen untersucht, die aber nicht im Fokus der Industrie stehen.