Erfolgreiches Zuweiser-Event der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie / Kopf-Hals-Tumorzentrum 2025
Die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) am Universitätsspital Basel wurde mit dem „AI in Dentistry: Faculty and Clinician Impact Award“ ausgezeichnet. Der Preis wurde am 2nd Global Symposium on Artificial Intelligence in Dentistry am 14.–15. November 2025 verliehen und von der Harvard School of Dental Medicine (Boston, USA) vergeben.
2026-02-11, 10:00
Ausgezeichnet wurde die Forschungsarbeit von Dr. Prasad Nalabothu und Prof. Dr. Andreas Albert Müller sowie der Forschungsgruppe Facial and Cranial Anomalies der MKG-Klinik. Die prämierte Forschung befasst sich mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Verbesserung der Versorgung von Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten. Ziel ist es, Behandlungen zugänglicher zu machen und die Belastung für betroffene Kinder und ihre Familien nachhaltig zu reduzieren.
Die Forschung wurde durch einen Multi-Investigator Grant des Botnar Research Centre for Child Health gefördert und in enger Zusammenarbeit mit der ETH Zürich (Computer Graphics Laboratory, Prof. Barbara Solenthaler)sowie dem GSR Institute of Craniofacial Surgery in Hyderabad, Indien, durchgeführt. Auch wenn der Award jährlich vergeben wird, würdigt er die kontinuierliche Teamarbeit und wissenschaftliche Entwicklung der letzten fünf Jahre.
Die Auszeichnung bestätigt insbesondere die erfolgreiche klinische Translation der Forschungsergebnisse in eine moderne, KI-gestützte Patientenversorgung. Sie zeigt exemplarisch, wie gezielte Forschungsförderung nicht nur zu konkreten Verbesserungen in der Behandlung führt, sondern auch technologische Innovationen ermöglicht, die weit über Basel und die Schweiz hinaus Wirkung entfalten.
Für das Universitätsspital Basel unterstreicht der Award die internationale Bedeutung des Standorts: Basel ist ein weltweit anerkannter Ort für die Versorgung von Kindern mit Gesichtsfehlbildungen, an dem klinische Exzellenz und Innovation auf höchstem internationalem Niveau zusammenkommen. Gleichzeitig ist die Auszeichnung eine wichtige Motivation für das gesamte Team, die Zusammenarbeit mit Stiftungen und Industriepartnern weiter auszubauen, um die erzielten Forschungsergebnisse im Sinne der Patientinnen und Patienten konsequent weiterzuentwickeln.