Das Universitätsspital Basel ist trotz Covid auf Kurs

Das Jahr 2021 stand nach wie vor im Zeichen der globalen Pandemie –die Belastung für die Mitarbeitenden des USB war enorm. Dennoch ist es gelungen, Umsatz, Gewinn und Margen so zu steigern, dass das USB die anstehenden Projekte und Herausforderungen zuversichtlich angehen kann. Der konsolidierte Umsatz stieg um 6.2% auf CHF 1'270 Mio. (Vorjahr CHF 1’195 Mio.), der konsolidierte Jahresgewinn beträgt 25.7 Mio. nach einem Vorjahresverlust von 16.8 Mio. Damit liegt der Jahresgewinn auch deutlich über dem sehr guten Resultat von 2019 (CHF 19.9 Mio.) Die EBITDAR-Marge liegt bei 8.1%. Angesichts der aussergewöhnlichen Leistungen, die die rund 7’900 Mitarbeitenden des USB in den vergangenen zwei Jahren der Pandemie erbracht haben, erhalten sie eine Covid-Prämie von 500 Franken.

2022-11-17 , 18:04 Uhr

40'144 Patientinnen und Patienten (+8.2%) haben sich 2021 für das USB entschieden, als sie eine stationäre medizinische Behandlung benötigten (siehe Medienmitteilung vom 21.1. 2022).  Dieser Anstieg und die laufend verbesserten Prozesse am USB haben zu einem Umsatzwachstum von 6.2% geführt, der Umsatz beträgt CHF 1'270 Mio. (Vorjahr CHF 1’195 Mio.), der konsolidierte Jahresgewinn beläuft sich auf 25.7 Mio. CHF, nach einem Vorjahresverlust von 16.8 Mio. Damit erhält das USB mit einem EBITDAR von 8.1% seine finanzielle Handlungsfähigkeit wieder zurück

Verwaltungsrat und Spitalleitung möchten nach zwei Jahren mit sehr hoher Beanspruchung für die Mitarbeitenden durch die Covid-Pandemie nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Auf diese ausserordentliche Belastung soll auch eine ausserordentliche Belohnung folgen. Allen Mitarbeitenden wird deshalb eine einmalige Zahlung von 500 Franken entrichtet.

Das Pandemiejahr 2021 war für Mitarbeitende und Organisation herausfordernd, es griffen aber auch einige Neuerungen, die auch aus den Erfahrungen von 2020 entstanden sind. So funktionierte der Lastenausgleich unter den Intensivstationen der Region besser und durch die Neuorganisation des USB in Departemente konnten die Prozesse besser gesteuert werden. Das ermöglichte, die – auch unabhängig von der Pandemie – steigenden Patientenzahlen im stationären und ambulanten Bereich besser zu bewältigen.

Das USB verbessert durch zahlreiche Massnahmen die Attraktivität der Anstellungs- und Arbeitsbedingungen insbesondere in den Pflegeberufen fortlaufend. Die neu strukturierte Spitalleitung und die neuen, von interdisziplinären Teams geführten Departemente, sind sich der Priorität dieser Fragen bewusst und werden die Attraktivität dieser Berufe weiter prioritär behandeln. Auch im laufenden Jahr werden signifikante Mittel in die Aus- und Weiterbildung investiert. Ende 2021 beschäftigte das USB 7’911 Mitarbeitende aus 91 Nationen. Innert Jahresfrist wuchs das USB-Team damit um 170 Fachkräfte bzw. um 2.2%. Das USB bildete in seinem Spitalbetrieb im Berichtsjahr 902 Auszubildende inkl. Unterassistierende (Vorjahr 824) sowie 698 Assistenzärztinnen und -ärzte (Vorjahr 685) aus.

Ein weiterer strategischer Entscheid im vergangenen Jahr war die Schaffung der Innovations-Foci. Diese Leuchttürme in Klinik, Forschung und Entwicklung sind ein wichtiger Mosaikstein für die Umsetzung der USB-Strategie, sich in der universitären Medizin sowohl national wie international auf höchstem Niveau zu profilieren.

Die Etablierung der Fachstelle für Nachhaltigkeit am USB mit klarer Zielsetzung und Reporting nach internationalen Standards (GRI) zeigte 2021 deutlich messbare Erfolge. Der jährlich erscheinende Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert Fortschritte und aktuelle Themen.

Spitalleitung und Verwaltungsrat blicken vorsichtig positiv in die Zukunft. Sowohl die Lage rund um die Covid-19-Pandemie, als auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt bieten Grund zur Sorge. Im ambulanten Bereich sind die Abgeltungen nach wie vor ungenügend. Auch die Abgeltung von Leistungen in Lehre und Forschung bedarf weiterhin der Klärung. Dennoch ist das USB gut auf Kurs, so dass die anstehenden Projekte, insbesondere auch die Bauprojekte, verantwortungsvoll aber mutig angegangen werden können.

 

Den Jahresbericht finden Sie hier.

Zum Nachhaltigkeitsbericht geht es hier.

Medienauskunftsstelle

johnsonc

Caroline Johnson

Mediensprecherin