Ophthalmology

Ophthalmology

In our Innovation Focus on Ophthalmology, we will switch our surgery practice to digital microscopy and introduce live retina imaging during surgery. This will allow us to apply new gene therapies under the retina with precision. 

We are the exclusive center in Switzerland for the newly approved gene therapy for hereditary retinal dystrophy that leads to blindness if left untreated. For the first time, we will be treating patients using this new form of therapy. Our exclusively electronic documentation process allows us to control quality in real time and increase treatment quality. Our innovations in microsurgery will also lead to optimal surgical outcomes, especially for patients with severe and complex retinal diseases. 

Leitung

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Prof. Hendrik P.N. Scholl

Chefarzt

Augenklinik

Facharzt Ophthalmologie und Ophthalmochirurgie

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Prof. Christian Prünte

Chefarzt

Augenklinik

Facharzt Ophthalmologie und Ophthalmochirurgie

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Die digitale Visualisierung durch digitale Heads-up Mikroskope während einer Operation bietet eine Erhöhung der Sicherheit von intraokularen Eingriffen. Das System kann für die Katarakt-, Glaukom- und vitreoretinale Chirurgie eingesetzt werden.

 

Das digitale Mikroskop ermöglicht die Überlagerung von Patienteninformationen und OP-Einstellungen mit dem aktiven Operationsbild, ohne die Sicht der Chirurgin oder des Chirurgen auf das Auge zu blockieren. Daher ist das System auch ein ideales Lehrinstrument.

 

Die intraoperative OCT ist besonders wichtig für die subretinale Verabreichung von Gentherapieprodukten, wie LuxturnaTM. Seit 2020 ist die Augenklinik Basel als Kompetenzzentrum für die hochspezialisierte LuxturnaTM-Therapie akkreditiert, die erste zugelassene Gentherapie am Auge.

 

Unser Ziel ist es daher, dieses neue System für die vitreoretinale Chirurgie routinemässig anzuwenden. Dabei sollen neue automatisierte und kontrollierte chirurgische Techniken entwickelt werden, um diese für ausgewählte chirurgische Eingriffe, wie die subretinale Verabreichung von Gentherapieprodukten, einzusetzen. Dazu gehört eine OCT-gesteuerte automatisierte Handhabung von chirurgischen Instrumenten in Echtzeit, welche die Chirurgin oder den Chirurgen dabei unterstützt, unnötige Gewebeschäden zu vermeiden und gleichzeitig die Effizienz von komplexen Eingriffen, wie Mehrfachinjektionen an verschiedenen Stellen, zu erhöhen.

Im Februar 2020 wurde die Augenklinik Basel durch Swiss Medic als einziges und exklusives Gentherapiezentrum für LuxturnaÔ in der Schweiz ausgewählt und ist mittlerweile vollständig zertifiziert.

 

Das Ziel ist es nun, die Behandlungsmöglichkeiten mit LuxturnaTM auszubauen und die ersten klinischen Studien für weitere Gentherapien vorzubereiten, um in Basel Schritt für Schritt ein nationales Gentherapiezentrum für Ophthalmologie weiter zu etablieren.

 

Die Augenklinik nimmt derzeit teil an der LUMEOS-Studie, eine Phase-3-Studie, in die jetzt Teilnehmer ab 3 Jahren aufgenommen werden, um ein innovatives Gentherapieprodukt für X-chromosomale Retinitis pigmentosa zu untersuchen.

 

In der Zwischenzeit haben wir in Basel die grösste Klinik für erbliche Augenkrankheiten in der Schweiz aufgebaut und entwickeln Gentests für Patient*innen mit erblichen Netzhautkrankheiten, wobei wir die neueste Technologie des Exom-Screenings und neue Analysetools zur Identifizierung von Krankheitsgenen einsetzen.

Bislang liegen medizinische Daten oft in Papierform vor. Das ist umständlich, kostspielig und kann zu Behandlungsfehlern führen. Aus diesem Grund hat die Augenklinik den Sprung in die Digitalisierung bereits vollzogen, um die Arbeitsabläufe zu verbessern und die Wartezeiten der Patient*innen zu verkürzen.

 

Die Augenklinik baut derzeit mediSIGHT als elektronisches Patientendatensystem aus. mediSIGHT ist ausschliesslich und speziell für die Augenheilkunde konzipiert und enthält Funktionen und Vorteile, welche die Ausübung der Augenheilkunde erleichtern. Es bietet klinische Module, die von praktizierenden Augenärzt*innen entwickelt und getestet wurden. Klinische Zusammenfassungen zeigen die relevante Anamnese auf einen Blick und reduzieren so Fehler, um eine optimale und qualitativ hochstehende Behandlung der Patient*innen sicherzustellen.