Prof. Daniel Bolliger mit Einsatzwagen der Anästhesie auf dem Weg zum Einsatz

Angebot

Die Anästhesiologie setzt sich zusammen aus der Anästhesie, der Interdisziplinären Intermediate Care Unit, der präklinischen Notfallmedizin und der Schmerzmedizin. Die Anästhesiologie ist im gesamten Spektrum der perioperativen Behandlung involviert. Die Anästhesiologie zählt insgesamt rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Anästhesie ist verantwortlich für eine qualitativ hochstehende Betreuung vor, während und unmittelbar nach einem Eingriff. In Zusammenarbeit mit dem OP-Management ist die Anästhesie für die optimale Nutzung der OP-Ressourcen und den reibungslosen Ablauf in allen Operationssälen des Universitätsspital Basel zuständig. Unsere Mitarbeitenden betreuen jährlich mehr als 24‘000 Patientinnen und Patienten in allen chirurgischen und interventionellen Spezialgebieten von der Operation am Herzen über Organtransplantationen bis hin zu geburtshilflichen Eingriffen. Als Universitätsspital mit Zentrumsfunktion für die ganze Nordwestschweiz betreuen wir gut 29 Prozent aller Patientinnen und Patienten im Rahmen einer notfallmässigen Intervention. Unsere Leistung für den Patienten ist das Resultat eines eingespielten Teamworks von Ärztinnen, Ärzten (Anästhesie, Chirurgie) und Pflege (Anästhesie, OP).

Montag – Freitag, 8.00 – 12.00 und 13.00 – 16.00 Uhr
Tel: +41 61 265 72 54
anaesthesie@usb.ch

Die Anästhesie erbringt ihre Leistungen rund um die Uhr (365 x 24h). Die operativen Eingriffe werden in 3 verschiedenen OP-Trakten mit 24 OP-Sälen erbracht. Daneben zählen notfallmässige Einsätze im Schockraum, wie auch geplante Interventionen ausserhalb der eigentlichen OP-Säle, zu unserem Tätigkeitsbereich. Unsere elektive Dienstleistung ist primär ausgerichtet auf folgende Fachgebiete: Brustchirurgie, Gefässchirurgie, Gynäkologie, Geburtshilfe,  HNO, Herzchirurgie, Kardiologie, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Lungenchirurgie, Neurochirurgie, Orthopädie und Traumatologie, Plastische und Hand-Chirurgie, Urologie, Viszeralchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie.

Der Aufwachraum als eine Überwachungs- und Behandlungseinheit bietet einen 24-Stunden-Betrieb für die unmittelbare Nachbetreuung von Patient*innen nach einer Operation.

Der Acute Pain Service ist der Schmerzdienst, der 24 Stunden für die Betreuung der Patientinnen und Patienten zuständig ist, für die eine herkömmliche postoperative Schmerztherapie ungenügend ist. In der Regel erhalten sie eine invasive kontinuierliche Schmerztherapie oder die Möglichkeit, sich selbst Schmerzmittel abzurufen. Weitere Informationen: Schmerzmedizin

Die Meinung unserer PatientInnen ist uns wichtig. Daher befragen wir seit Jahren viele Patienten, was bei uns gut war und wo wir uns verbessern können. Diese zeitintensive Qualitätssicherung wird von speziell geschulten Personen durchgeführt. Ein bei uns entwickeltes Critical Incident Reporting System (CIRS) hilft uns, die Sicherheit unserer Dienstleistung stetig weiter zu entwickeln.

In der Anästhesiesprechstunde im Universitätsspital Basel werden ambulante und stationäre Patienten in einem Narkosevorgespräch auf eine Operation, eine Intervention oder eine Untersuchung in Narkose vorbereitet. In einem Gespräch wird individuell die beste Form der Narkoseart gemeinsam ausgewählt und bei Bedarf wird eine weiterführende Schmerztherapie mit etabliert.


Dank der Grösse des Universitätsspital Basel haben wir ein sehr breites medizinisches Angebot rund um die Uhr. Verschiedene Ärzte aus diversen Fachbereichen bringen gemeinsam ein enormes Wissen mit.


Bei komplexen Krankheitsgeschichten und Hochrisikoeingriffen wird eine interdisziplinäre Besprechung mit den Kollegen der Chirurgie, Anästhesie und den jeweiligen Spezialdisziplinen durchgeführt, um ein optimales und individuelles Management zu garantieren. Die Sicherheit und gute Betreuung des Patienten steht an erster Stelle.

 

Öffnungszeiten
8.00–16.30 Uhr

 

Anästhesie-Sprechstunde:
Universitätsspital Basel
Klinikum 1, 1. Stock
Spitalstrasse 21
4031 Basel


Tel. +41 61 265 41 41 (8.45 – 16.45 Uhr):
Fax +41 61 265 41 45

Saskia Semmlack

Dr. Saskia Semmlack

Oberärztin

Anästhesiesprechstunde

Andreas Lampart

Dr. Andreas Lampart

Kaderarzt

Personalplanung AA

Die interdisziplinäre Intermediate Care Unit (IMC oder IMCU) ist als Überwachungsstation für die Betreuung von Patientinnen und Patientenen aus chirurgischen wie auch medizinischen Disziplinen zuständig. Die IMC bildet das Bindeglied zwischen den Intensivstationen und den Abteilungen/dem Notfall. Sie behandelt Patienten mit:

 

  • vermehrtem Überwachungsbedarf
  • vermehrtem Behandlungsbedarf aufgrund eines Ein-Organversagens
  • vermehrtem Pflegebedarf

Ein Team aus Ärztinnen und Ärzten der verschiedenen Disziplinen und ein für die IMC speziell ausgebildetes Pflegeteam betreut die Patienten rund um die Uhr. Die IMC verfügt über 20 Betten. Jedes Patientenbett ist mit einem Monitor ausgestattet, um den Herzrhythmus, den Blutdruck und die Atmung engmaschig zu überwachen und bei Bedarf zu behandeln. Zudem stehen Geräte zur Atemtherapie zur Verfügung; eine allfällige Nierenwäsche (Dialyse) kann direkt auf der Station durchgeführt werden.

Neben aller Technologie in der Spitzenmedizin steht der Patient als Mensch im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Angehörige können sich telefonisch jederzeit nach dessen Zustand erkundigen.
Besuchszeiten sind in der Regel täglich von 12.00–15.00 Uhr und von 17.15–20.00 Uhr möglich. Ausnahmen sind nach Absprache mit der zuständigen Pflegefachperson möglich. Es können nur zwei Besucher zeitgleich zu einem Patienten. Besuche von Kindern unter zwölf Jahren sind nur nach Rücksprache mit dem IMC-Team möglich.

 

Besucherinnen und Besucher müssen sich vor Eintritt der Station über das Telefon in der Wartezone anmelden und werden danach abgeholt.

24h-Tel.: +41 61 265 74 40
Fax: +41 61 265 74 44
Sekretariat-IMC@usb.ch

Notfallpatienten werden bei einem Unfall von der Strasse bis in den Operationssaal oder bei einem Herzstillstand von zuhause bis in das Herzkatheterlabor von einem speziell ausgebildeten Team versorgt und begleitet. Das Departement Anästhesie stellt die notärztliche Betreuung für die regionale Rettungsmedizin in Kooperation mit der Sanität Basel-Stadt und der Rega Basis Basel sicher; innerhalb des Spitals wird die Erstversorgung vital bedrohter Patienten in Kooperation mit der Notfallstation und der Medizinischen Intensivstation durchgeführt.

 

Schwer verletzte oder lebensbedrohlich erkrankte Patienten werden vom Eintritt in den Schockraum an während der Erstabklärung und Stabilisierung auf der Notfallstation bis zur Versorgung in den Trauma- und Notfall-Operationssälen oder der Übergabe an die Intensivstation vom anästhesiologischen Notfallteam gemeinsam mit der Equipe der Notfallstation betreut.

 

Das Schweizerische Zentrum für Rettungs-, Notfall- und Katastrophenmedizin (SZRNK) wurde nach einer Initiative der Schweizerischen Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin (SGNOR) und des Koordinierten Sanitätsdienstes (KSD) zusammen mit der Universität Basel (UNIBAS) und dem Universitätsspital Basel (USB) gegründet. Das SZRNK ist strukturell am Departement Anästhesie domiziliert und an der Universität Basel assoziiert.

Bei uns werden Patienten behandelt, welche von akuten oder chronischen Schmerzen betroffen sind. Das Ziel unserer Schmerztherapie-Spezialisten ist es, die Patienten dabei möglichst ganzheitlich in ihrer aktuellen Lebenssituation zu beurteilen und zu behandeln. Die Beurteilung und Therapie basiert dabei immer auf einem psychosomatischen Krankheitsverständnis. Wenn immer sinnvoll, erfolgt dies zusammen mit anderen Disziplinen. So sind wir z. Bsp. fester Bestandteil der Schmerzsprechstunde für Kinder und Jugendliche mit chronischen Schmerzen. 

Die ambulante Sprechstunde steht allen Patienten offen, welche von Schmerzen betroffen sind. Eine weitere wichtige Aufgabe für unsere Therapeuten ist die Betreuung von Patienten, welche nach Operationen unter akuten Schmerzen leiden. Neben dem Einsatz von Medikamenten und psychologischer Unterstützung ziehen wir jeweils die Anwendung von minimal invasiven, interventionellen Schmerzmethoden in Erwägung. Dabei kommen sogenannte Schmerzkatheter zum Einsatz. Im Idealfall gewährt ein solcher Schmerzkatheter absolute Schmerzfreiheit. Hinzu kommt, dass dadurch oft keine systemische Schmerztherapie (Tabletten, Spritzen) mehr zwingend notwendig ist, weshalb auch dementsprechende Nebenwirkungen ausbleiben.

Für krebsbetroffene Patienten mit schweren Tumorschmerzen sollte eine medikamentöse oder interventionelle minimal invasive Therapie in Betracht gezogen werden. Besonders bei Patienten in der palliativen Phase kann die Schmerztherapie zu einer eindrücklichen Verbesserung der Situation für den Patienten, aber auch für Angehörige und Betreuende beitragen. Solche Massnahmen können eine längere Pflege zu Hause ermöglichen und ein wichtiges Element zur Erfüllung des Patientenwunsches sein, zu Hause sterben zu können.

 

Der Akutschmerzdienst ist der Schmerzdienst, welcher rund um die Uhr für die Betreuung der stationären Patientinnen und Patienten zuständig ist, für die eine herkömmliche postoperative Schmerztherapie ungenügend ist. In der Regel erhalten diese Personen eine invasive kontinuierliche Schmerztherapie oder die Möglichkeit, sich selbst Schmerzmittel abzurufen.

 

Zudem bieten wir einen mobilen Schmerzdienst für Palliativpatienten und Patienten mit stark eingeschränkter Mobilität an. Wir beraten in schwierigen und komplexen Schmerzsituationen und führen bei Bedarf auch Hausbesuche in Basel-Stadt durch. Unser Angebot ist sehr umfassend und beinhaltet ein breites Spektrum der Schmerztherapie für onkologische Patienten. Ermöglicht wird dieses Angebot in Kooperation mit der Onkospitex von Spitex Basel.

Anmeldungen müssen über die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt erfolgen.

Wir weisen Sie darauf hin, dass aufgrund der hohen Nachfrage mit längeren Wartefristen zu rechnen ist.

Informationen für Zuweiser

Sekretariat Schmerzmedizin:

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag:
08.00 bis 12.00 / 13.30 bis 16.00 Uhr

Tel. +41 61 265 40 37
Fax +41 61 265 57 20
schmerzmedizin@usb.ch

 

Lage:
Unsere Räumlichkeiten befinden sich im Gebäude K1 (Eingang Spitalstrasse), Erdgeschoss. Bei Schwierigkeiten vor Ort dürfen Sie sich auch gerne bei den Mitarbeitern an der Porte erkundigen.