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Medizin verständlich erklärt – von Expertinnen und Experten, denen Sie vertrauen können.
 

Willkommen bei «Wir hören zu», dem Podcast des Universitätsspitals Basel. Hier holen wir Medizin in den Alltag: verständlich, fundiert und direkt aus der Praxis. Unsere Expertinnen und Experten sprechen offen über Krankheiten, Vorsorge, Therapien und Lebenssituationen, die viele Menschen betreffen.
 

Jede Episode bietet verlässliches Wissen, wertvolle Tipps und Einblicke aus dem klinischen Alltag – für alle, die Gesundheit besser verstehen und informierte Entscheidungen treffen möchten. Wir ordnen ein, klären auf und vermitteln Wissen, das auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert.

Episode 1

 

Brustkrebs besser verstehen: Diagnose, Behandlung & Fragen

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Mit Prof. Dr. Walter Weber sprechen wir darüber, wie Diagnose und Therapie heute ablaufen, welche Entscheidungen auf Patientinnen zukommen und wie moderne Medizin, Forschung und interdisziplinäre Zusammenarbeit die Behandlung prägen. 

 

Wie gefährlich ist Brustkrebs heute wirklich? Wir klären auf, nehmen Unsicherheiten ernst und zeigen, warum es Grund zur Hoffnung gibt. Ausserdem erfahren wir den sehr persönlichen Grund, warum Prof. Dr. Walter Weber sich für diesen Beruf entschieden hat. 

Bei unklaren Befunden oder ertasteten Veränderungen ermöglichen wir in der Regel kurzfristige Abklärungstermine innerhalb weniger Tage. Für reine Früherkennungsuntersuchungen ohne Symptome planen wir üblicherweise innerhalb von 4–6 Wochen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier: Basler Brustzentrum – Das Beste aus zwei Welten

 

Prof. Walter Weber ist Facharzt und Titularprofessor für Chirurgie. Er hat von 2013 bis 2017 das Brustzentrum am Universitätsspital Basel geleitet, wo er auch studiert und seine klinische Weiterbildung absolviert hat. Zum Brustchirurgen ausgebildet wurde er am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York und an der Johns Hopkins Universität in Baltimore, USA.

Seit 2014 kümmert er sich ausschliesslich um Patientinnen und Patienten mit Brusterkrankungen und seit 2015 führt er als Chefarzt das brustchirurgische Team. Er hat das grösste Netzwerk aus Brustkrebsspezialistinnen aus der Chirurgie und Strahlentherapie und Patientenvertreterinnen aus der ganzen Welt gegründet mit dem Namen Oncoplastic Breast Consortium (OPBC). Damit leitet er mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds zwei internationale Phase III Studien zur Modernisierung der Brustchirurgie, einerseits durch Entwicklung neuer onkoplastischer Operationstechniken und andererseits durch Deeskalation der Achselhöhlenchirurgie.

Mit den OPBC-Konsensuskonferenzen entwickelt er auch die weltweit gültigen Operationsstandards für die Brustchirurgie, die regelmässig in renommierten Fachjournalen veröffentlich werden.

 

Sein klinischer Schwerpunkt ist die onkoplastische Brustchirurgie und hat die Absicht, zusätzlich zur onkologischen Sicherheit auch optimale ästhetische Resultate mit der entsprechenden Zufriedenheit und Lebensqualität der Patientinnen zu erreichen.

Ausserdem wendet er die neueste Evidenz aus der Fachliteratur an, um eine Überbehandlung von Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs konsequent zu vermeiden, zum Beispiel bei der Chirurgie der Achselhöhle.

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Episode 2

 

Menopause besser verstehen: Symptome, Behandlung & Antworten

Die Wechseljahre betreffen früher oder später jede Frau – und trotzdem wird darüber oft noch zu wenig gesprochen.

Mit Dr. Ursula Gobrecht-Keller, Leiterin Reproduktionsmedizin und gynäkologische Endokrinologie am Universitätsspital Basel, sprechen wir darüber, was im Körper während der Peri- und Menopause passiert, warum die Beschwerden so vielfältig sein können und was medizinisch gut behandelbar ist. 
 

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, „Brain Fog“, Gelenkschmerzen oder Libidoveränderungen: Wir ordnen typische Symptome ein, erklären, wann eine Abklärung sinnvoll ist (und was auch andere Ursachen haben kann) und welche Therapien helfen können – von Hormonbehandlungen bis zu Alternativen für Frauen, die keine Hormone nehmen dürfen. Ausserdem geht es um Tabus, den Umgang im Umfeld und warum mehr Forschung in der Gendermedizin so wichtig ist. 
 

Zur Seit der gynäkologischen Endokinologie und Reproduktionsmedizin 

 

 

Dr. med. Ursula Gobrecht-Keller ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe mit Schwerpunkt Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin.

 

Nach dem Medizinstudium an der Universität Basel absolvierte sie ihre fachärztliche Weiterbildung in verschiedenen Schweizer Spitälern, unter anderem am Universitätsspital Basel, am Inselspital Bern und am Bürgerspital Solothurn. Seit 2014 ist sie am Universitätsspital Basel in der Reproduktionsmedizin tätig, zunächst als Oberärztin und später als Kaderärztin. Aktuell leitet sie die Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin am Universitätsspital Basel.

 

Ihr klinischer Schwerpunkt liegt in der Abklärung und Behandlung von Infertilität, der Durchführung von Kinderwunschtherapien inklusive IVF/ICSI, der Hysteroskopie und der gynäkologischen Endokrinologie mit Fokus auf Menopause und Perimenopause. Neben ihrer klinischen Tätigkeit engagiert sie sich intensiv in der Ausbildung von Studierenden, Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzten und ist wissenschaftlich aktiv mit zahlreichen Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften. Sie ist Vizepräsidentin der Schweizer Menopausengesellschaft (SGEM) und im Vorstand der Schweizer Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (SGRM).

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