Klinik für Infektiologie - Zuweisende

Universitätsspital Basel
Klinik für Infektiologie
Petersgraben 4
4031 Basel

Tel.: +41 61 265 21 14
E-Mail: infektiologie@usb.ch

Weitere Zuweisungen

Doctors and specialists

Our consultation hours at the Clinic for Infectiology

Die HIV-Sprechstunde der Klinik für Infektiologie ist ein Zentrum, das sich der Langzeitbetreuung von HIV-infizierten Personen widmet.

Das Betreuungsteam ist seit vielen Jahren, d.h. seit Beginn der HIV-Epidemie Mitte der 80er Jahre in diesem Gebiet spezialisiert und kann so die Sprechstunde nach neuesten Erfahrungen, Errungenschaften und auch neuesten Erkenntnissen ausrichten.

Bei der medizinisch-pflegerischen Betreuung steht die Langzeitbetreuung im Vordergrund. Insbesondere gehen wir der Frage nach, ob und wann eine hoch aktive antiretrovirale Therapie notwendig ist.

Die Begleitung einer antiretroviralen Therapie im Hinblick auf Wirkung und Nebenwirkung sowie die Betreuung im Rahmen von möglichen Folgen der HIV-Krankheit und die Unterstützung bei der Medikamenteneinnahme oder das Eingehen auf spezielle Probleme sind uns sehr wichtig.

Medizinisches Angebot

Im Rahmen der medizinischen Abklärung untersuchen wir, wie weit die HIV-Krankheit fortgeschritten ist, ob bereits Folgen der HIV-Krankheit vorhanden sind und ob diese behandelt werden müssen.

Bereits vor einer Therapie können wir prüfen, ob das Virus gegen Medikamente sensibel ist (Resistenzen). Ein zusätzliches Angebot besteht darin, dass an unserem Zentrum neue, vielversprechende Medikamente geprüft werden.

Im Rahmen der HIV-Sprechstunde werden auch neuste Therapien in Phase III und IV–Studien durchgeführt, damit neue Erkenntnisse möglichst schnell in die Klinik eingeführt werden können.

Pflegerisches Angebot
Im Rahmen der pflegerischen Gespräche bieten wir Unterstützung bei der Alltagsbewältigung im Hinblick auf die HIV-Erkrankung an.

stART Pocket Guide für Betreuerinnen und Betreuer zur Unterstützung HIV-Infizierter bei Therapieentscheidungen steht auf der Klinikwebsite zum Download.

Tel. +41 61 265 50 62
Fax +41 61 265 50 42
Anmeldeformular für HIV- und/oder infektiologische Sprechstunde

Das Betreuungsteam der HIV-Sprechstunde steht Ihnen während folgenden Zeiten zur Verfügung:

  • Montag bis Donnerstag: 07.45-17.00 Uhr
  • Freitag: 07.45-16.30 Uhr

Bei Notfällen via infektiologischem Konsiliardienst, Tel. +41 61 265 25 25
 

  • Die Sprechstunden finden an der Medizinischen Poliklinik, Petersgraben 4, Gebäude C3, Parterre, statt.

In der infektiologischen Sprechstunde bieten wir spezialisierte ambulante Abklärungen und Therapien von Patienten mit infektiologischen Fragestellungen an, wie unter anderem Tuberkulose, Knochen- und Gelenkinfektionen, Infektionen nach Zeckenstich, sexuell übertragbare Infektionen, weitere komplexe Infektionen, sowie die Abklärung von unklaren Fieberzuständen. Ebenfalls führen wir Beratungen und Begleitung der HIV-Prä-Expositionsprophylaxe für Personen mit einem erhöhten Risiko für eine HIV-Ansteckung durch.

Wir bieten Sprechstunden in folgenden Sprachen an:
Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch und Italienisch.
Falls notwendig ist der Beizug eines Übersetzungsdienstes möglich.

Termine nach telefonischer Vereinbarung und ärztlicher Überweisung.
Tel.: +41 61 265 21 14
E-Mail: infektiologie@usb.ch
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr

In unserer Sprechstunde werden Patientinnen und Patienten konsultiert, die mit multiresistenten Erregern kolonisiert sind.

Unsere Leistungen umfassen:

  • Information von Betroffenen und Angehörigen
  • Individuell abgestimmte Dekolonisationen von MRSA und MSSA
  • Kolonisationsbestimmung (Screening)

Anmeldung nur nach ärztlicher Zuweisung: 
Zuweisungsformular Klinik für Infektiologie

Bei Abmeldungen und Fragen:
Tel.: +41 61 328 48 15
E-Mail: sprechstunde.ipk@usb.ch

Sprechstundenzeiten: Mittwoch von 08.00 bis 12.00 Uhr

Ambulante Behandlung

Bei Ihnen ist eine Infektion festgestellt worden, bei welcher die Antibiotika über einen venösen Zugang (sprich intravenös) verabreicht werden müssen. Normalerweise müssten Sie für die Dauer dieser Therapie im Spital bleiben. Heutzutage kann aber die intravenöse Antibiotikatherapie oft ambulant durchgeführt werden, wenn keine weiteren Gründe für einen Spitalaufenthalt bestehen. Die ambulante Verabreichung von intravenösen Antibiotika ist für viele Krankheiten wirksam und sicher. Die häufigsten Krankheiten sind Haut- und Weichteilinfektionen, Urogenitalinfekte, Osteomyelitis, septische Arthritis und Endokarditis.

 

Ablauf

Für die Infusion der Antibiotika braucht es einen venösen Zugang. Je nach Medikation und Dauer der Therapie gibt es verschiedene Möglichkeiten für den Venenzugang. Vor Beginn der ambulanten Antibiotikatherapie werden Sie von ärztlicher und pflegerischer Seite des OPAT-Teams im Detail über die geplante Therapie, den vorgeschlagenen venösen Zugang, den Infusionsservice und die Folgekontrollen informiert. 

 

Während der Dauer der Therapie kommen Sie entweder einmal täglich für die Infusion (ca. 1–2 Stunden) in unsere Medizinische Poliklinik. Alternativ kann die Behandlung zuhause durch einen Spitex-Dienst oder auch selbständig nach ausführlicher Instruktion durch die OPAT-Pflege erfolgen; in diesem Fall sind lediglich wöchentliche Kontrollen in unserer Medizinischen Poliklinik notwendig. Gerne prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, welche Option für Sie am besten geeignet ist.

 

Komplikationen

Komplikationen während oder nach einer intravenösen Antibiotikatherapie sind selten. Komplikationen können aber sowohl während der Therapie im Spital als auch zu einem späteren Zeitpunkt zuhause auftreten.


Dazu können gehören:

  • Schmerzen, Rötung und/oder Schwellung um die Einstichstelle 
  • Hautausschlag
  • Durchfall
  • Fieber, Kälte- oder Wärmegefühle, stark erhöhte Temperatur

Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie sich während oder nach der Therapie unwohl fühlen. Um Komplikationen zu vermeiden, halten Sie sich bitte an die Anleitungen, die Sie von unserem OPAT-Team erhalten.

  • Interne Anmeldung innerhalb des Universitätsspitals Basel: durch den behandelnden Arzt mittels Anmeldeformulars (via ISMed-Auftrag/Order Entry: Sprechstundenauftrag / Sprechstundenauftrag OPAT-Anmeldung).
    Bei Fragen: OPAT Nurse (Tel. intern 65424)

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